Samadhi - das BadWahrnehmungsinstallationenWorkshops und SeminareAusstellungen / Veranstaltungenvom Badehaus zum KunsthausHomeHome
Fidschi - Von der Unsichtbarkeit
des offensichtlich Sichtbaren


Mixed Identity Mirror MIM

Die Knuchelschen Stereoskope

Alfons Schillings Sehmaschinen

Magic Window -
Das Magische Fenster


Die Benham-Scheibe –
Oder: Wie wir Farbe erfinden


Chartres - Eine Wahrnehmungs-
und Meditations-Skulptur


Das Würfelspiel

Taktiloskop -
Sehen mit dem Rücken!


Im Auge des Taifun II –
Eine Klanginstallation


Grassofa – Skulptur von Daniel Spoerri
Die Benham-Scheibe - Oder: Wie wir Farbe erfinden

Wenn diese Scheibe in Drehung versetzt wird, können Sie auf ihr konzentrisch angeordnete Kreise in verschiedenen Färbungen erkennen: blaue, grüne und rote, und wenn sich die Drehung verlangsamt, auch gelbe. Wenn die Scheibe stillsteht, werden Sie allerdings feststellen, dass auf ihr lediglich ein schwarz-weißes Muster aufgetragen ist. Woher aber kommen dann die Farben, die Sie gesehen haben? Wo sind sie "in Wirklichkeit"? Würden Sie die drehende Scheibe mit einem Spektralmessgerät untersuchen, könnten Sie keine Wellenlängen feststellen, die auf ein farbiges Licht schließen ließen. Tatsächlich sind die Farben nirgendwo "außerhalb von uns selbst". Wir "erfinden" sie in unserem visuellen System. Die Benham-Scheibe demonstriert uns einen besonders auffälligen Grenzfall unserer visuellen Wahrnehmung. Der Neurobiologe und Konstruktivist Humberto Maturana drückt das folgendermaßen aus:" Wir selbst sind verantwortlich für unsere Konstruktionen - nicht die Welt da draußen."
(Realisierung Friedrich Stiper)