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Fidschi - Von der Unsichtbarkeit
des offensichtlich Sichtbaren
Flügelhafte Segel markieren den Ort des Geschehens:
Ein unscheinbarer Gegenstand ist auf einem schlanken Podest
zu sehen. Doch die Situation ist unglaublich und paradox! Wer
das Ding im Auge behält, verliert es plötzlich aus den Augen!
Es ist offensichtlich da - und doch nicht mehr zu sehen. Bloß
eine kleine Bewegung mit der Hand, und das Augenscheinliche
entzieht sich in eine rätselhafte Unsichtbarkeit.
"Fidschi" zitiert eine merkwürdige Begebenheit, von der Ernst
Bloch in seinem Buch "Spuren" erzählt. Die Rede ist von den
Berichten einer Expedition, in deren Verlauf sich erstmals Europäer
mit einem Schiff den Fidschi-Inseln näherten. Die Insulaner
gaben den fremden Entdeckern später glaubhaft zu verstehen,
dass sie deren Schiff niemals gesehen hätten, obwohl es nahe
vor dem Strand vor Anker gelegen war.
Wie kann unsichtbar werden, was augenscheinlich anwesend ist?
Können Glaubenssysteme die offensichtliche Evidenz physikalischer
Objekte in unserer Wahrnehmung auslöschen? Wagen Sie selbst
das Fidschi-Experiment!
(Konzept Werner Wolf / Realisierung Friedrich Stiper) |
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