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Fidschi - Von der Unsichtbarkeit
des offensichtlich Sichtbaren


Mixed Identity Mirror MIM

Die Knuchelschen Stereoskope

Alfons Schillings Sehmaschinen

Magic Window -
Das Magische Fenster


Die Benham-Scheibe –
Oder: Wie wir Farbe erfinden


Chartres - Eine Wahrnehmungs-
und Meditations-Skulptur


Das Würfelspiel

Taktiloskop -
Sehen mit dem Rücken!


Im Auge des Taifun II –
Eine Klanginstallation


Grassofa – Skulptur von Daniel Spoerri
Fidschi - Von der Unsichtbarkeit des offensichtlich Sichtbaren

Flügelhafte Segel markieren den Ort des Geschehens:
Ein unscheinbarer Gegenstand ist auf einem schlanken Podest zu sehen. Doch die Situation ist unglaublich und paradox! Wer das Ding im Auge behält, verliert es plötzlich aus den Augen! Es ist offensichtlich da - und doch nicht mehr zu sehen. Bloß eine kleine Bewegung mit der Hand, und das Augenscheinliche entzieht sich in eine rätselhafte Unsichtbarkeit.

"Fidschi" zitiert eine merkwürdige Begebenheit, von der Ernst Bloch in seinem Buch "Spuren" erzählt. Die Rede ist von den Berichten einer Expedition, in deren Verlauf sich erstmals Europäer mit einem Schiff den Fidschi-Inseln näherten. Die Insulaner gaben den fremden Entdeckern später glaubhaft zu verstehen, dass sie deren Schiff niemals gesehen hätten, obwohl es nahe vor dem Strand vor Anker gelegen war.

Wie kann unsichtbar werden, was augenscheinlich anwesend ist? Können Glaubenssysteme die offensichtliche Evidenz physikalischer Objekte in unserer Wahrnehmung auslöschen? Wagen Sie selbst das Fidschi-Experiment!
(Konzept Werner Wolf / Realisierung Friedrich Stiper)