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FERROGRAMME
Verlegung in den Kopf
Die FERROGRAMME des CHRISTOPH FEICHTINGER
Eröffnung: Freitag, 5. März, 2010, 19.30 Uhr in der Galerie im HALBSTOCK des Museums der Wahrnehmung MUWA
Das Eröffnungsreferat hält Univ. Prof. Dr. ROBERT PFALLER, Universität für angewandte Kunst, Wien
Ausstellung: Bis Sonntag, 23. Mai 2010
Hinweis: Das Museum der Wahrnehmung bleibt am 6. und 7. März 2010 wegen Ausstellungsumbau geschlossen!
Bei den von CHRISTOPH FEICHTINGER vorgestellten Arbeit Ferrogramme handelt es sich nicht nur um eine Wortschöpfung sondern vielmehr um eine Kunstform, die in ihrer Präsentation einen konstruktiven, einen geometrischen Halt sucht. Es sind Unikatdrucke von Schachtabdeckungen, die vom Künstler jeweils vor Ort in Peking, New York, in Isfahan, in Krakau, in Tel Aviv oder in Rosenburg auf handgeschöpftem Kitakata-Papier im Format 44,5 mal 26,5 Zentimeter hergestellt wurden. Wie die Arbeit AI WEIWEIS in ihrer Münchener Ausstellung 2009/2010 ist die kleine Grazer Schau Ausdruck eines Kunstverstehens, das die Fertigkeiten eines Künstlers endgültig von der Handfertigkeit in den Kopf verlegt hat.
CHRISTOPH FEICHTINGER. geboren 1947 in Saalfelden, Österreich; lebt dort und arbeitet als Zahnarzt. Von 1984 bis 1991 gestaltet CHRISTOPH FEICHTINGER pflanzliche Strukturen in gestisch gearbeiteten Bildern. Bildnerische Buchpublikationen: Friedlbrunn (Edition Art Libre,) Artefact (Edition Art Libre) Dürer zum Gebrauch. Er arbeitet als Kurator des Kulturhauses in Saalfelden. Personalausstellungen unter anderem in Österreich, Italien, Deutschland und den USA.
ROBERT PFALLER, geboren 1962 in Wien, lehrt als Professor für Kulturwissenschaft an der Universität für Künstlerische Und Industrielle Gestaltung Linz sowie an der Technischen Universität Wien. Seit 2009 ist er Ordinarius für Philosophie an der Universität Für Angewandte Kunst Wien. Beachtung fand PFALLER durch seine Studien über Interpassivität (2000). Er schrieb im STANDARD unter anderem über die desaströsen Zustände an den heimischen Universitäten; diese seien nicht die Folge knapper Ressourcen, sondern von deren zunehmend ungleicher Verteilung.
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