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DIE EROTIK DES BADENS

SABINE RICHTER IM MUWA

"FREISCHWIMMER" 230 Besucher am ersten Tag

AUSTRIAN ART ENSEMBLE KONZERTIERT IM MUWA

FRITZ RUPRECHTER "EVER TRIED, EVER FAILED..."

IMPULS MINUTENKONZERTE

TRIO GEMÄRCH PRÄSENTIERT SEINE NEUE CD "JOURNEY" IM MUWA

OPEN MUSIC PRESENTS: BOZZINI Quartett im MUWA

DIE GOMRINGERS KOMMEN AM 18. DEZEMBER 2009!

FELICITAS GERSTNER: SOMETIMES I AM YOU

WORKSHOP zur Ausstellung FRITZ RUPRECHTER

AUSTRIAN ART ENSEMBLE KONZERTIERT IM MUWA



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DIE EROTIK DES BADENS
Theorien von Mag. ALFREDA DRAXLER zu einer Abendveranstaltung




DIE GESCHICHTE DES EROS

Meine Ausführungen gliedern sich grob in zwei Abschnitte: Nach einer kurzen Einleitung werde ich einen Abriss über die Sexualität des 20. Jahrhunderts geben, wobei der Autor des in diesem Abschnitt verwendeten Materials, Franz Eder, Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, den Begriff Sexualität sehr weit fasst. Ich zitiere: Im vorliegenden Band werden unter Sexualität alle mit dem Geschlechtsleben zusammenhängenden Erscheinungen verstanden  das sind Begriffe, Ideen, Wissen, Begierde, Orientierung, Phantasie und Praxis.

Den zweiten Abschnitt werde ich der Begriffsentstehung und -entwicklung von Erotik aus philosophischer Sicht widmen. Anschließend darf ich Sie zu einer Publikumsdiskussion einladen.

Das Tröpferlbad wurde im Jahr 1905 eröffnet; zu Beginn eines Jahrhunderts, das im Zeichen der Veränderungen stand. Zu dieser Zeit war Österreich noch ein Kaiserreich und die politisch feudalen Strukturen der Habsburger prägten das Land. Und trotzdem  oder gerade deshalb war Wien um die Jahrhundertwende eine der wichtigsten Metropolen Europas.

Die Wiener Moderne war von Namen wie Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler, Gustav Klimt und Egon Schiele im Literatur- und Kunstbereich geprägt. Der Vielvölkerstaat umfasste zu dieser Zeit heutige Staaten wie z.B. Österreich, Ungarn, Rumänien, Polen, Italien und Serbien.
Neben der Literatur und Kunst waren auch namhafte Wissenschaftler dieser Zeit in Wien ansässig. Einer von ihnen war mit seiner Familie im Jahr 1860 als 4-Jähriger nach Wien gekommen. Es war der Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud.

Sie werden sich nun fragen, was diese Einleitung mit dem heutigen Thema Erotik des Badens zu tun hat. Und ich darf Ihnen versprechen: sehr viel.Sigmund Freud studierte Medizin und war praktizierender Arzt, als er bei seinen Behandlungen auf Phänomene stieß, die sich mit der damaligen Schulmedizin nicht erklären ließen: Erkrankungen, deren Ursachen in der Psyche des Menschen lagen. Mit seiner sogenannten Rede-Kur, der heutigen Psychoanalyse, erreichte Sigmund Freud Fortschritte in der Behandlung seiner Patienten.

Die Ursachen der Erkrankung sah Sigmund Freund unter anderem in den gesellschaftlichen Normen der Zeit, die mit heutigen Kriterien durchaus als rigide zu bezeichnen sind.
Franz X. Eder schreibt in seiner Kultur der Begierde. Eine Geschichte der Sexualität Folgendes:
In der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts änderte sich das sexuelle Erleben und Verhalten deutscher Frauen. Zu Beginn fand  laut Interviews  keine aktive Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper statt: Die heute typischen Selbsterkundungen der Kinder, aber auch die sogenannten Doktor-Spiele hätte es kaum gegeben; Eltern und Kinder sahen sich selten nackt.

Dies änderte sich durch die Sexualreform der 20er Jahre. Theodor van de Veldes: Die vollkommende Ehe informierte sowohl Jugendliche wie auch Erwachsene zu Fragen der Aufklärung und Erotik. So erfuhr in dieser Zeit das eheliche Sexualleben eine Aufwertung.
Im Zuge der breiten Publikationen wurde auch die Sprache der Erotik und der Sexualität instrumentell-rational  und damit konnte auch in der Öffentlichkeit über Sexualität geredet werden.
Die Nachkriegszeit war durch einen ambivalenten Sexualdiskurs gekennzeichnet; die (auch sexuellen) Probleme der Kriegsheimkehrer, die Nachwirkungen der Vergewaltigungen im Krieg - all das hatte Spuren hinterlassen.
So kann die Sexualmoral der 50er Jahre, die auf Ehe und Familie ausgerichtet war, und die die Jungfräulichkeit bis zur Ehe postulierte wohl auch als Reaktion auf diese Zeit verstanden werden.
In dieser Zeit der konservativ-christlichen Moral publizierten amerikanische Wissenschaftler ihre empirisch gesammelten Daten zum Sexualverhalten weißer Amerikaner. Der Kinsey-Report, in den Jahren 1949 und 1953 durchgeführt, legte offen, dass vorehelicher Geschlechtsverkehr und Homosexualität zu den Gegebenheiten der amerikanischen Bevölkerung zählten.
Und so waren die 50er Jahre auch progressiv: In Bravo, einer Jugendzeitschrift mit Aufklärungsteil, wird das Sexualleben junger Leute diskutiert; 1953 wird der Playboy gegründet.
Einen Meilenstein in der Liberalisierung der Nacktheit setzte das österreichische Fernsehen am 11.4.1969: An diesem Tag wird im ORF der 1. nackte Busen gezeigt. Die mediale Sexualisierung  oder anders formuliert - die Sexualisierung des öffentlichen Raums - hatte begonnen.
Insgesamt kann man im Zeitraum der 60er und 70er Jahre von einer sexuellen Liberalisierung sprechen, was sich 1969 durch die Aufhebung des Totalverbots für gleichgeschlechtliche Handlungen auch in der österreichischen Rechtssprechung niederschlug.

Die heute so bezeichnete 68er Generation kann einen dramatischen Nachhall verzeichnen: durch die Erschütterung der Werte im erotischen und sexuellen Bereich kam eine Geschlechterdiskussion ins Rollen, die in den 80er Jahren in eine  so Eder - Geschlechterrevolution mündete.
Zeitgleich kann man inzwischen, durch das Aufkommen von Telefon- und Internetsex, von einer Über-Sexualisierung sprechen, die die Wirksamkeit erotischer und sexueller Stimuli durch Werbung und Medien reduzierte. Für Jugendliche ergibt sich eine Entzauberung der Sexualität  Sexuelles hat inzwischen Warencharakter bekommen.

Eine Veränderung in dieser Entwicklung brachten schließlich die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts. Deutlich war eine Abkehr vom konsumorientierten Sexgebot hin zur Wiederkehr von Treue und Romantik beobachtbar.  Damit verbunden kann auch ein Umbruch in der Beziehungskultur festgestellt werden. Als einen Niedergang der Ehe bei gleichzeitigem Aufschwung der Partnerschaft bezeichnet der Historiker Franz Eder diese Entwicklung. Die Menschen suchten nun eine Intimbeziehung  und zwar möglichst pur.

Dem Menschen des beginnenden 21. Jahrhunderts wird zwar häufig nachgesagt, dass es ihm eigentlich nur darum gehe, seinen Spaß zu haben  wir alle kennen die Bezeichnung Spaßgesellschaft, die Forschungen zeigen ein differenzierteres Bild.

In Beziehungen sei heute vor allem der Wunsch nach Nähe und Geborgenheit vorherrschend. Die Brüchigkeit einheitlicher, gesellschaftlicher Werte insgesamt betrifft auch den Bereich der Sexualmoral. Die Globalisierung einerseits und die Multikulturalität der Staaten andererseits sind neben einer per se sich ständig verändernden Gesellschaft wohl Ursachen für diese Entwicklung. Der moderne Mensch scheint auf sich selbst konzentriert, wenn Eder von einer Verhandlungs- und Konsensmoral spricht. Diese aber drücke durchaus Verlangen nach Echtheit - in einer Erlebniswelt aus.

Die diversen Lösungsansätze der letzten Jahrzehnte zu einer  wenn man so will - neuen und differenzierten Kultur des Miteinander - erinnern an Beziehungsformen, die auch den Griechen bereits bekannt waren: Sie unterschieden agapè (Liebe, Nächstenliebe), philia (Freundschaft), philotés (Liebe, Freundschaft). Was den Eros gegenüber auszeichne, sei seine Verbindung zu den aphrodisia  dem sexuellen, also körperlichen Begehren und Genießen.

Was aber ist Erotik?  Um das Thema des Abends aus einem weiteren Blickwinkel zu beleuchten.
Der griechische Mythos lehrt Folgendes: Eros ist der Sohn von Poros (Ausweg, Reichtum), dem Gott der Fülle, und Penia, der Armut, die sich beim Fest zur Geburt der Aphrodite zu ihm legt, um mit ihm einen Sohn zu zeugen.

So ist Eros ein Bastard, ein Mischling oder Zwischenwesen, zwischen Gott und Mensch, ein daimon. Und als solcher kann er sich nirgends niederlassen, stets umherirrend zwischen den Menschen und Extremen. Eros ist auch Philosoph, denn er positioniert sich zwischen Weisheit (sophia) und Unverstand (amathia) immer in der Mitte, denn er ist selbst weder ein Weiser, der die Weisheit nicht mehr zu suchen bräuchte, noch ist er ein Unverständiger und in dem Dünkel befangen, schon weise zu sein. Denn die Weisheit gehört zu dem Schönsten und Eros ist Liebe zu dem Schönen; sodass Eros notwendig weisheitsliebend ist und also als philosophisch zwischen den Weisen und den Unverständigen mitten inne steht., erläutert Alice Pechriggl in ihrem Buch Eros, einer philosophiegeschichtlichen Auseinandersetzung mit dem Begriff.

Schlussfolgernd resümiert sie: Die grundlegende Verwechslung bezüglich des Eros liegt also in der Annahme, dass er selbst das Objekt ist, das begehrt wird. Doch Eros ist etwas anderes: Er ist sowohl das Streben nach dem Geliebten als auch die diesem Streben zugrunde liegende Ermangelung des Geliebten.

Und bereits der Mythos lässt erahnen, warum Pechriggl bereits in ihrer Einleitung allzu hohen Erwartungen zuvorkommt: Eros ist durch den Logos, also die Sprache, die Vernunft, den Begriff nicht einstimmig zu fassen. Und weiter meint sie: Eros kann nicht oder nur schwer auf den Begriff gebracht werden, keinesfalls auf einen im systematischen und identitätslogischen Sinn des Wortes.
Mit dem griechischen Philosophen Platon beginnt die Begriffsgeschichte des Eros.  Wenn von der Liebe zur Weisheit die Rede ist  und zwar im Sinne einer ästhetisch und philosophisch grundlegenden Kraft. Das heißt., In allem, was jemand sucht, erfragt, begehrt - ist demnach Eros.  Das menschliche Streben sei ein Streben danach zu zeugen bzw. hervorzubringen. Zeugen könne man aber nur im Schönen; hier wird der idealistische Ansatz Platons wohl sehr deutlich.  Dies setze Überschuss, Kreativität und Schöpfungskraft voraus. Der Eros verweise auf die Jugend, das sind aufs Erste schöne Gestalten; also zunächst auf die Schönheit in einem Leib, in weitere Folge auf eine verallgemeinerte Schönheit.

Diesem idealistischen Begriff hatte die abendländische Philosophiegeschichte weit über das Mittelalter hinaus nichts entgegen zu setzen. Für unsere heutige Diskussion überspringen wir weitere Jahrhunderte und kommen zu jenem Freigeist, der uns in der Einleitung schon begegnet ist: Zu Sigmund Freud.

Sigmund Freuds Lehre von Eros und Thanatos gilt als ein Meilenstein der Moderne. Eros kann als Lebenstrieb und Lustprinzip schlechthin, sexuelle Bestrebungen eingeschlossen, verstanden werden. Sein Gegenspieler Thanatos steht im Zeichen der Unlust, er verkörpert den Todestrieb. Unlösbare Konflikte entstehen  so die Theorie - dadurch, dass beide Prinzipien auseinanderfallen.
In der Verliebtheit sei das Realitätsprinzip zugunsten des Lustprinzips ausgeblendet.  Die geliebte Person gelange zu völlig überzogener Bedeutung. Der Wunsch geliebt zu werden, sei zugleich die Lust, den geliebten Menschen & sexuell zu begehren und zu genießen.

Einer unmöglichen, unerwiderten Liebe könne der Liebende mit Sublimierung begegnen. Freud prägt hier den Begriff der Vorstellungslust, die er als phantasiegeleitete Lust von der Organlust abgrenzt. Seit Freud ist klar, dass die Seele zwar schwerlich ohne Vorstellungen, sehr wohl aber unbewusst genießen kann, ja dass sie das sogar die meiste Zeit tut.Freuds viel diskutierte Triebtheorie beeinflusst viele Denker des 20. Jahrhunderts.

Einer von ihnen ist Georges Bataille. Batailles betont in seiner Eros-Theorie das Spannungsverhältnis, in dem sich ein Individuum befindet, was speziell auf unser heutiges Thema Erotik des Badens zutrifft: Wir sprechen immer dann von Erotik, wenn ein Mensch sich auf eine Weise verhält, die zu den gewöhnlichen Sitten und Meinungen in betontem Gegensatz steht. Die Erotik zeigt die Kehrseite einer Fassade, deren einwandfreies Äußeres nie in Abrede gestellt wird: Auf der Kehrseite enthüllen sich Gefühle, Körperteile und Gewohnheiten, deren wir uns gewöhnlich schämen. & Im Augenblick der Überschreitung empfinden wir die Angst, ohne die es das Verbot nicht gäbe: Das ist die Erfahrung der Sünde. Die Erfahrung führt zur vollendeten Überschreitung, zur geglückten Überschreitung, die das Verbot aufrecht erhält, und zwar aufrecht erhält, um es zu genießen. Die innere Erfahrung der Erotik verlangt von dem, der sie macht, eine nicht weniger große Sensibilität für die Angst, die das Verbot begründet, als für das Verlangen, das zu seiner Übertretung führt. & Sexuelle Aktivität und Erotik sind demnach zweierlei: Während beim Tier nur die Sexualität festzustellen ist, kennt der Mensch jene mit gewissen diabolischen Momenten durchsetzte Aktivität, die den Begriff Erotik umschreibt.

Und er erläutert weiter: Warum auch immer jener Übergang vollzogen wurde: Mit der Scham gewann die geschlechtliche Aktivität des Menschen zusätzlich Facetten: Die Nacktheit, die Verhüllung sowie die bewusste Enthüllung und jene Angst, welche der Scham entspringt, wurden zu bestimmenden Elementen menschlicher Sexualität. Nun gab es Verbote, Tabus und Grenzen und wollte man sich geschlechtlich betätigen, galt es Verbote zu brechen, Tabus zu verletzen und Grenzen zu überschreiten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass bei Bataille für das Aufkommen von Erotik die Überschreitung einer Grenze, die Erschütterung einer Ordnung Voraussetzung sind.
Ab den späten 70er Jahren prägte Michel Foucaults Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit Werk die Diskussion um die Sexualität. Franz Eder zitiert Foucault: König Sex hätte sich erst in den letzten zwei- bis dreihundert Jahren durch die Hysterisierung des weiblichen Körpers, die Pädagogisierung des kindlichen Sex, die Sozialisierung des Fortpflanzungsverhaltens und die Psychiatrisierung der perversen Lust  insgesamt durch die Entwicklung einer scientia sexualis in unseren Köpfen festsetzen können.
Die dabei generierten Kategorien und Begriffe des Sexualwissens seien, analog zur christlichen Beichte, auf die Erpressung sexueller Geständnisse angelegt. U.a. durch die Methode der Interpretation und durch die Medizinierung der Wirkungen des Geständnisses würden wir uns als Subjekte verstehen, die eine innere Sexualität  die es auszuforschen gilt  haben.
Diese Sexualität sei im Zentrum unserer Suche nach der Wahrheit verortet; der Mensch damit letztlich in den Netzen des sexuellen Subjekts gefangen.
Somit lässt sich die Position Sozialer Konstruktivisten wie folgt resümieren: Die moderne Vorstellung von Sexualität ist demnach unlösbar mit den bürgerlichen Werten und ihrer Normbildung verbunden. Die individuelle Kategorienbildung ist das Werk sozialer Präsentationen, zitiert Eder im oben genannten Werk.

Woher bestimmt sich demnach Erotik? - Vertreterinnen der Frauenbewegung der 80er Jahre schlussfolgern auf den Spuren sozialer Konstruktivisten kritisch: Die Erotik überließ man dem großen Kapitalismus, der industriellen Pornosubkultur, den Illustriertenkonzernen, meint Claudia Gehrke im Buch Frauen und Pornografie.

Was also ist Erotik? Wie tief ist  um mit einem Bild zu sprechen - der Graben zwischen Eva, die Adam den Apfel bietet, bis zum Playboy-Covergirl? Als Frau erlaube ich mir abschließend zu fragen: Ist es bisher nicht immer der männliche Blick gewesen, der  wenn überhaupt  definiert, was Erotik ist? Ob nun vor dem Hintergrund sozialer Konstruktionen oder einer gegebenen Realität?





Die Erotik des Badens
Museum der Wahrnehmung


Der Mensch ist von Natur aus für die Lust geschaffen. (Blaise Pascal)
Die sexuelle Begierde des Menschen ist Natur und Kultur zugleich. (Franz X. Eder)
Leidenschaften unterworfen zu sein, ist wohl immer eine Krankheit des Gemüts. ( Immanuel Kant)
Vor allem ist Eros ein so kundiger Dichter, dass er auch andere dazu macht. (Platon)
Alle Verliebtheit, wie ätherisch sie sich auch gebärden mag, wurzelt allein im Geschlechtstriebe. (Arthur Schopenhauer)
Die Anatomie ist das Schicksal. / Wo sie lieben, begehren sie nicht, und wo sie begehren, können sie nicht lieben. (Sigmund Freud)
Post coitum omne animal triste est. (Aristoteles)
Und sie merkten, dass sie nackt waren. (Altes Testament)
Es ist ein Brand von solcher Art, dass ich brenne, aber nicht verbrenne. (Giordano Bruno)
Denn alle Lust will  Ewigkeit. (Friedrich Nietzsche)
Wenn wir jemanden mit Leidenschaft umfassen, / der unsrer Verachtung würdig ist, so empfinden / wir peinlich die Nötigung der Natur. (Friedrich Schiller)
Unter der Gewalt der Leidenschaften verschwenden wir manchmal ganz umsonst beträchtliche Ressourcen. (Georges Bataille)
Angst ist der Schwindel der Freiheit. (Sören Kierkegaard)

Alle aus: Harald Koisser, Eugen M. Schulak: Wenn Eros uns den Kopf verdreht. Philosophisches zum Seitensprung. Wien: Verlag Kremayr & Scheriau/Orac,2005.