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KOOPERATIONEN MIT GEHIRN
MUWA Unterrricht an Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe
"Wir haben an diesem Tag herausgefunden, wie man das Gehirn austricksen kann", meinte eine Schülerin am Ende der Veranstaltung. Und in der Tat: Im Rahmen seiner museumspädagogischen Tätigkeit spricht das Museum der Wahrnehmung Bildungsinstitutionen wie Schulen, Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen des Erwachsenenbereichs über rätselhafte Geschehnisse im Gehirn an..
In einem Künstlerworkshop mit dem Fotografen Josef Schulz anlässlich der Vernissage am 4. Februar 2005 im Hause wurde den Schülerinnen der 3b im Rahmen ihres Ausbildungsschwerpunktes Kulturtourismus der Umgang mit zeitgenössischer Kunst durch den direkten Austausch mit dem Künstler näher gebracht und ein neuer Zugang geboten.
Zur Förderung und Entwicklung der lebendigen Verknüpfung von kognitiven, emotionalen und körperlichen Erfahrung besonders im Jugendalter setzt das Museum durch die Kooperation mit der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe HLW Deutschlandsberg einen besonderen Akzent.
Die schrittweise Heranführung an den Entstehungssprozess Konkreter Kunst ermöglichte neue Sicht- und Denkweisen: "Wir konnten durch diese Exkursion Einblick in die internationale Kunstwelt bekommen und lernten auch die Ansichten und Einstellungen des Künstlers zu seinen Werken und zum Arbeitsprozess kennen", schrieb eine Schülerin in der abschließenden Reflexionsrunde. Die Arbeit mit Josef Schulz regte die Schülerinnen zur Auseinandersetzung mit der Thematik "Was ist Kunst?" an und sie erarbeiteten eine kleine Ausstellung für den Präsentationsabend der Schule. Im Sinne der Kooperation wurde der Schule vom Museum der Wahrnehmung für diesen Abend die Sehmaschine von Alfons Schilling als Leihgabe zur Verfügung gestellt, die beim Besuch im Museum einen besonderen Eindruck hinterlassen hat
Die seit Jahren bestehende Kooperation nützt die Synergien auf mehreren Ebenen. Zentrales Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, den Heranwachsenden im außerschulischen Bereich neue Zugänge zur Wirklichkeit, einer zentralen Frage speziell dieser Altersgruppe, zu ermöglichen.
Professor Mag. Alfreda Draxler
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