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Wahr ist viel mehr

Das Fremde und das Eigene

Schwerpunkt Konfliktbewältigung und Konfliktlösung

Neue Jobs durch neues Sehen

Wahrnehmungs-Installationen unterstützen Start-Seminare
Neue Jobs durch neues Sehen
Job-Coaching-Projekt koordiniert kunstferne und kunstnahe Erwachsenenbildung

Die Erschließung von Kunst- und Kultureinrichtungen für traditionell kunstferne Einrichtungen der Erwachsenenbildung ist Ziel eines EU-Projektes, das unter der Federführung der Liechtensteinschen Kunstschule ein vom Grazer Museum der Wahrnehmung entwickeltes Job-Coaching Programm aufgreift: Das EU-Kooperationsprojekt „Sehen ist lernbar“, das im Rahmen der Sokrates/Grundtvig-G1 Vorhaben auf die Dauer von zunächst zwei Jahren durchgeführt wird, startete Ende Jänner 2002 im Kunstmuseum Liechtenstein mit der Präsentation von drei für dieses Projekt entwickelten und realisierten Installationen des Grazer Museums der Wahrnehmung. Nach Liechtenstein tritt dieses Start-Set in den kommenden zwei Jahren eine Reise durch sieben europäische Staaten an.

Das Museum der Wahrnehmung bietet zweitägige Studienwerkstätten dieser Reihe begleitend vor Ort in Graz an.
Zielgruppe: In der Erwachsenenbildung tätige Personen, MuseumspädagogInnen, TutorInnen aus Kunst- und Kultureinrichtungen

Unter dem gemeinsamen Motto „Alphabetisierung des Sehens“ werden Detailprojekte erprobt und umgesetzt, in denen das intellektuelle und emotionale Potential von Kunst- und Wissenschaftssammlungen für die Ziele und Erfordernisse zeitgemäßer Erwachsenenbildung herangezogen wird.

Arbeitsziel: Kompetenzförderung

Das Museum der Wahrnehmung realisiert, sammelt, reflektiert und präsentiert künstlerische Arbeiten aus den Bereichen zeitgenössischer Kunst, Musik, Architektur und Design, die sich in ihrer Eigendefinition vorrangig mit den Modalitäten der Wahrnehmung befassen. Dabei sucht das Museum der Wahrnehmung die Kooperation mit Wissenschaftsbereichen, die in vergleichbarer Zielsetzung daran arbeiten, Wahrnehmungsfähigkeiten und Wahrnehmungsfertigkeiten mit der Intention zu präzisieren, Kommunikationskompetenz, Konfliktlösungskompetenz und Informationskompetenz zu fördern.

Unter dem Leitmotiv „Neue Jobs durch neues Sehen“ hat das Museum der Wahrnehmung Curricula für TutorInnen und SeminarleiterInnen aus den Bereichen Berufsfindung, Berufsneuentscheidung, Wiedereinstieg in das Berufsleben, Altenbetreuung, Krankenpflege, Schuldnerberatung, sowie verwandte soziale Dienste ausgearbeitet.

Diese Curricula werden in Kooperation mit Seminaranbietern aus dem Museums-, Kunst- und Kulturbereich in die Praxis umgesetzt. Damit soll das visuelle Anschauungsfeld von Kunsteinrichtungen für Qualifizierungsmaßnahmen der Erwachsenenbildung in kunstfernen Bereichen nutzbar gemacht werden. Das Museum der Wahrnehmung greift bei der Erstellung und praktischen Umsetzung dieser branchenspezifischen Curricula auf seine fünfjährigen Erfahrungen zurück.