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Vorschau AUSSTELLUNGEN / VERANSTALTUNGEN  Upcoming EXHIBITIONS / EVENTS

 

 

HINTER DIE KULISSEN GESCHAUT - Ein Ausstellungsrundgang mit der Kuratorin SABINE RICHTER

 

> Freitag, 31. Mai 2019, 18:00 Uhr, MUWA

 

 

Wie entsteht eine Ausstellung? Wie können unterschiedliche Kunstwerke gemeinsam präsentiert werden? Was entsteht im Dialog zwischen dem Werk und dem/r Betrachter_in?

 

Solche Fragen stehen im Mittelpunkt einer Führung mit der aus Nürnberg stammenden Künstlerin, Kuratorin und Hochschuldozentin Dr.in Sabine Richter, die gemeinsam mit dem Team des MUWA die Ausstellung Gomringer! entwickelt und kuratiert hat.

 

Im Rundgang durch die Ausstellung mit Werken Eugen Gomringers und 27 Künstler_innen aus dem Umfeld der konstruktiven Kunst können die Besucher_innen einen Blick hinter die Kulissen der Ausstellung werfen und erfahren, wie eine Präsentation entsteht (und gelingt). Im Zentrum steht der Dialog mit den Kunstwerken und deren unterschiedlichen künstlerischen Konzeptionen.

 

Mag.a ALFREDA DRAXLER: Konzeption der 2017 gestarteten Vortragsreihe WAHRNEHMUNG GESTALTET DIE WELT mit zwei wissenschaftlichen Veranstaltungen zu Ergebnissen der experimentellen Forschungen aus dem Gebiet der Wahrnehmungspsychologie, einhergehenden philosophischen Betrachtungen und anwendungsorientierten Ergebnissen in Wirtschaft und Technik.

 


 

Das von Kultur- und Medienarbeiter KLAUS STROBL initiierte Bezirksprojekt CAFÉ JAKOMINI wird widmet sich 2019 dem Schwerpunkt des AUGARTLNs vor dem MUWA - in Kooperation mit pro mente steiermark!

 

Nach dem Augartln-Start am 8. Mai mit dem Bepflanzen der Hochbeete folgt der nächste Termin - save the date !!! - am Mittwoch, 5. Juni 2019 (15:00-18:00 Uhr) mit Pflanzentipps vom Grazer Kräuterexperten MICHAEL FLECHL!

 

GET TOGETHER mit allen Kooperationspartner_innen des Café Jakomini und der Präsentation der Broschüre: Mittwoch, 3. Juli, 18:00 Uhr, MUWA

 

Mehr Informationen:


Ausstellung ANNA-MARIA BOGNER, Rauminstallation

 

Eröffnung: 13. September 2019, 19:30 Uhr

 

Ausstellung: 14. September 2019 bis Ende Februar März 2020

 

 

PETER LODERMEYER:

"Die zentralen Themen der Kunst von Anna-Maria Bogner sind der Raum, das Erleben des Raumes, körperliche ebenso wie imaginative Raumerfahrungen. Fragen nach Raum und Räumlichkeit sind in den letzten Jahren mehr und mehr zu Untersuchungsfeldern der Kulturwissenschaften geworden; mit guten Gründen spricht man von einem spatial oder topological turn, den diese Disziplinen durchlaufen. Umso wichtiger ist es, dass der gesteigerten theoretischen Aufmerksamkeit, die der Raum findet (und eine rapide zunehmende Zahl an Publikationen zum Thema hervorbringt), dezidiert künstlerische Untersuchungen zur konkreten Erfahrung von Raumsituationen zur Seite gehen, die ausloten, wie Räume subjektiv wahrgenommen, empfunden und vorgestellt werden. Genau auf diesem Feld arbeitet Anna-Maria Bogner. (...) Typisch für Anna-Maria Bogners Arbeiten ist die strikte formale Beschränkung auf das Notwendige. Schnörkellos, ohne überflüssige Details, zielen sie immer auf die präzise Formulierung des Raumerlebnisses als solches. Das gilt nicht nur für die Installationen und Objekte, sondern ebenso für ihre Zeichnungen. Das Medium Zeichnung ist für die Künstlerin gleichsam ein Labor zur Ausarbeitung imaginärer Raumsituationen, die, mittels der Ambivalenz von realer Flächigkeit und projektiver Räumlichkeit der Liniengebilde, stark auf die Vorstellungskraft der Betrachterin setzen. Die Erfahrung, dass eine gezogene Linie keineswegs mit sich selbst identisch ist, sondern in der rezeptiven Bearbeitung ganz unterschiedliche Lesarten entfalten kann, gehört zum Grundbestand jeder theoretischen Beschäftigung mit Bildern."

 

MARTINA LÖW:

„Die Entstehung des Raums ist ein soziales Phänomen und damit nur aus den gesellschaftlichen Entwicklungen heraus, das heißt auch als prozeßhaftes Phänomen zu begreifen. Raum wird konstituiert als Synthese von sozialen Gütern, anderen Menschen und Orten in Vorstellungen, durch Wahrnehmungen und Erinnerungen, aber auch im Spacing durch Plazierung (Bauen, Vermessen, Errichten) jener Güter und Menschen an Orten in Relation zu anderen Gütern und Menschen.“ (aus: Martina Löw, Raumsoziologie, Frankfurt am Main 2001, S. 263)

 

http://www.ambogner.com


 

ORF LANGE NACHT DER MUSEEN

>>> Samstag, 5.10.2019, 18.00–1.00 Uhr


Lange Nacht der Philosophie

21.11.2019

 

Konzept: Mag.a ALFREDA DRAXLER

Wissenschaftlicher Vortrag im Rahmen der Reihe WAHRNEHMUNG GESTALTET DIE WELT 

In Kooperation mit Treffpunkt Philosophie: https://www.neueakropolis.at/philosophie-veranstaltungen/graz/ 


open music präsentiert

Clemens Gadenstätter

Soltanto Solo

 

> Mi, 27.11.2019, 20:00 Uhr

MUWA

 

 

Teodoro Anzellotti Accordion

Yaron Deutsch G-Gitarre

Theo Nabicht Kontrabass Klarinette

Antonio Politano Recorder / Akkordeon und Blockflöten

Olivia del Prato Violine

 

PROGRAMM:

Clemens Gadenstätter moved by, für Violine solo (2013)

Clemens Gadenstätter le gout de son, Studie für Kontrabassklarinette solo (2011)

Clemens Gadenstätter studies for a portrait, für E-Gitarre solo (2018)

Clemens Gadenstätter studies for a portrait 2 (mit Michel Leiris), für Blockflöte(n) solo (2019)

Clemens Gadenstätter studies for a portrait 3, für Akkordeon solo (2019)

 

 

Nach Pierluigi Billone, Marco Momi und Giorgio Netti steht nunmehr Clemens Gadenstätter im Zentrum von „Soltanto Solo“, einer kleinen Reihe innerhalb der Konzertreihe „open music, die solitäre Solowerke eines Musikschaffenden präsentiert.

Gadenstätter, der seit 2003/04 eine Professur an der Musikuniversität Graz für Musiktheorie und Analyse sowie Privatdozentur für Kompositionan inne hat, beschreibt den Hintergrund seiner Solowerke wie folgt: „Die Schnittstellen zwischen Wahrnehmungen, dem „Verstehen“ oder „Begreifen“ der Wahrnehmungen (dem „mapping“ auf die verschiedenen Wahrnehmungsmodi), dem Körper der wahrnimmt und auch als Spielender Wahrnehmungen produziert, den Empfindungen, die mit Wahrnehmungsinhalten einhergehen und auf den Körper bzw. die gesamte kognitiv-körperliche Struktur eines Menschen wirken, sowie den Möglichkeiten, die sich aus all diesen Schnittpunkten als Erfahrungen jenseits des (mir) bekannten ergeben – das ist das Arbeitsgebiet, das die Musiken für Soloinstrumente bearbeiten. Ich verstehe diese Stücke als Versuche, sich einer „Anthropologie als klangliche Wahrnehmung“ anzunähern als zentraler Idee, der sich in den letzten Jahren mein Komponieren immer stärker annähert. Der Mundraum als Artikulation- und Gestaltungsraum der klanglichen Differenzierungen ist das Zentrum der Stücke für Blasinstrumente: Ob als muskuläre Spannungen, die klangliche „Geschmacksnuancen“ anpeilen oder als aus dem Sprechen entwickelte Artikulationen von Linien. Saite und Bogen deiner Geige – als einander bedingende Äquivalente von Haut und Berührungsform und die Formen der Bewegungen, die damit gekoppelt sind – führen zu einer Studie über das, was z.B. mich wie „bewegt“, was es sein kann, „bewegt“ zu sein, sich zu „bewegen“, was es bedeutet, „bewegt“ zu sein, was Bewegungen bedeuten können.

Die Aspekte der Bewegung und des künstlichen Atems – durch Balg und seine Artikulation durch den Arm sowie die als Bewegung aufgefasste Arbeit der Finger auf dem Griffbrett – sind die Ausgangshypothese der Studie für Akkordeon, über menschliches Empfinden und dessen Projektion in klangliche Phänomene und führen so zu imaginären (Selbst-)Portraits. 

Die Polyphonie aller 4 Gliedmassen wird im Stück für E-Gitarre zum Ausgangspunkt der Beobachtung von Bewegungsabläufen die durch kollektiv-standardisierte Emotionsmuster angeregt werden. 

Alle Stücke verdichten sich in dieser Hinsicht zu imaginären Portraits als Konstruktionen und Vorstellungen menschlicher Seinsweisen, ins Akustische projiziert und von dort wieder erfahrbar von Hörerinnen und Hörern als Möglichkeiten für ein „Verstehen im Hören“ jenseits des Begrifflichen.

 

TICKETS:

€ 16 | € 11* | € 6**

* SchülerInnen, StudentInnen, Präsenz-/Zivildiener und Arbeitslose mit gültigem Ausweis

** MusikstudentInnen mit gültigem Ausweis an der Abendkassa sowie Kinder bis 10 Jahre

*** Eintritt frei für Hunger auf Kunst & Kultur an der Abendkassa ab 15 Minuten vor Konzertbeginn

 

Abendkassa: Die Abendkassa öffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn

Vorverkauf: Zentralkartenbüro

>>> Reservierungen: ute.pinter@openmusic.at


UND WAS NOCH ANGEBOTEN WIRD IM MUWA 2019:

 

Das Vermittlungsprogramm wird 2019 fortgesetzt, die Workshops und Führungen werden durchgeführt von Mag.a Diana Biltog, Mag.a Eva Fürstner und Sabine Rauchenberger!

 

FIXFÜHRUNG jeden Mittwoch um 16:00 Uhr!

 

Intensiv-Führungen nach individueller Vereinbarung!

 

THEMENSCHWERPUNKTE IN DEN WORKSHOPS: „Meine Welt + Deine Welt = Unsere Welt", "Wahr ist viel mehr“, „KUNST UND KLIMA“, „Ich bin o.k.“, "Gender", „Das Fremde und das Eigene“, „Slow Motion“, „Die Sinne trügen nicht, das Urteil trügt“ und „Der Chinesische Korb“!

 



  • 60PLUS: freier Eintritt (unterstützt von der Holding Graz!) unf für Graz Linien NutzerInnen ermäß. Eintritt für Erwachsene (unterstützt von der Holding Graz)
  • AK-Card: ermäßigter Eintritt für Erwachsene (unterstützt von der AK Stmk)
  • Familienpass Steiermark: Ermäßigter Eintritt
  • HUNGER AUF KUNST+KULTUR:gratis für Kulturpass-Inhaber_innen
  • CHECKIT-CARD Steiermark: freier Eintritt; Steiermark-Card 1.4.-31.10.2019: freier Eintritt