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Vorschau AUSSTELLUNGEN / VERANSTALTUNGEN  Upcoming EXHIBITIONS / EVENTS

 

Das von Kultur- und Medienarbeiter KLAUS STROBL initiierte Bezirksprojekt CAFÉ JAKOMINI widmet sich 2019 dem Schwerpunkt des AUGARTLNs vor dem MUWA - in Kooperation mit pro mente steiermark!

 

AUGARTLN-Saisonende 2019: Mittwoch, 2. 10. 2019 (15:00-18:00 Uhr) ERNTEN und GEMÜTLICHES BEISAMMENSEIN mit Projektinitiator KLAUS STROBL !

 http://cafejakomini.at/


ORF LANGE NACHT

DER MUSEEN

- heuer zum 20. Mal!

Samstag, 5.10.2019, 18.00–1.00 Uhr

 

Mit einem Ticket Kunst, Kultur und Wissen genießen!

Informationen auf https://langenacht.orf.at/

 

 

Programm im MUWA

18.00/20.00 Uhr: Führung Samadhi-Bad

Wir stellen eine besondere Form der Tiefenentspannung vor!

19.00 / 20.00 Uhr: Führung Kunstausstellung

ANNA-MARIA BOGNER

"viel mal mehr"

Raum und Raumwahrnehmung steht im Fokus der aktuellen Kunstausstellung der jungen österreichischen Künstlerin Anna-Maria Bogner!

18.00 bis 1.00 Uhr:

Experimentieren mit den Wahrnehmungsinstallationen des MUWA

 

Irritierend und paradox, verwirrend und vergnüglich zugleich stellen sie einen Vorgang in Frage, der uns vertraut und selbstverständlich scheint: unsere alltägliche sinnliche Wahrnehmung.

 

 

 

Credits: MUWA / Martina Tritthart


 

open music präsentiert:

Uruk

Sa, 16. 11. 2019, 20:00 Uhr

 

 

Foto | Eckhart Derschmidt

 

 

Isabelle Duthoit clarinet, voice

Franz Hautzinger trumpet, voice

Hamid Drake frame drums, voice

Michael Zerang frame drums, voice

 

PROGRAMM

 

Uruk ist spirituelle Musik. Dabei loten mit Drake-Zerang und Duthoit-Hautzinger zwei fest in der improvisierten Musik verankerte Duos aus, was Ritual, was rituelle Musik für die Gegenwart bedeuten kann. Klassische Gegenüberstellungen und scheinbare Gegensätze wie innerhalb-außerhalb, unendlich-sofortig, Schönheit-Grausamkeit werden da in Frage gestellt, jeder der Musiker von Uruk bringt seine tief spirituelle wie auch radikal menschliche Seite zum Ausdruck, ist beides, und dies auch gleichzeitig. Drake, Zerang, Duthoit, Hautzinger schreiten, stöhnen, ächzen, seufzen, singen im Jungel der Seele. Stimmen pfeifen, dringen aus dem Bauch und aus weit entfernteren inneren Welten hervor, den Welten der Geister; engelhafte Töne gleiten durch die Luft. Agonie und Trübsal stoßen aufeinander, Trance spinnt sich fort, erfindet sich selbst, wagt sich vor in eine Poesie voll von Klanggeräuschen, Granularmaterial, intensiven Rhythmen, organischen Schreien, Sufisongs, Melodien zwischen Tradition und Kontemporanität in all ihren Extremen …

 

freiStil #74 spricht anlässlich einer der bislang seltenen Auftritte bei den Konfrontationen in Nikelsdorf von „slow-motion-loop-artigen Endlosgroove“ der Drummer Hamid Drake und Michael Zerang, „der dennoch einen starken Vorwärtsdrang entwickelt“, auf den Hautzinger seine „Trompetenexkurse“ setzt, „die Isabelle Duthoit mit shouts & calls konterkariert. Wenn Drake dann noch Afrikanisches dazu singt, sind die Emotionen kaum mehr zu bremsen. Dass das alles zusammenpasst, es sich immer irgendwie ausgeht, hat etwas Magisches“.

 

TICKETS:

€ 16 | € 11* | € 6**

* SchülerInnen, StudentInnen, Präsenz-/Zivildiener und Arbeitslose mit gültigem Ausweis

** MusikstudentInnen mit gültigem Ausweis an der Abendkassa sowie Kinder bis 10 Jahre

*** Eintritt frei für Hunger auf Kunst & Kultur an der Abendkassa ab 15 Minuten vor Konzertbeginn

 

Abendkassa: Die Abendkassa öffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn

Vorverkauf: Zentralkartenbüro

>>> Reservierungen: ute.pinter@openmusic.at


Lange Nacht der Philosophie

21.11.2019

 

Konzept: Mag.a ALFREDA DRAXLER

Wissenschaftlicher Vortrag im Rahmen der Reihe WAHRNEHMUNG GESTALTET DIE WELT 

In Kooperation mit Treffpunkt Philosophie: https://www.neueakropolis.at/philosophie-veranstaltungen/graz/ 



open music präsentiert

Clemens Gadenstätter

Soltanto Solo

 

> Mi, 27.11.2019, 20:00 Uhr

MUWA

 

 

Teodoro Anzellotti Accordion

Yaron Deutsch G-Gitarre

Theo Nabicht Kontrabass Klarinette

Antonio Politano Recorder / Akkordeon und Blockflöten

Olivia del Prato Violine

 

PROGRAMM:

Clemens Gadenstätter moved by, für Violine solo (2013)

Clemens Gadenstätter le gout de son, Studie für Kontrabassklarinette solo (2011)

Clemens Gadenstätter studies for a portrait, für E-Gitarre solo (2018)

Clemens Gadenstätter studies for a portrait 2 (mit Michel Leiris), für Blockflöte(n) solo (2019)

Clemens Gadenstätter studies for a portrait 3, für Akkordeon solo (2019)

 

 

Nach Pierluigi Billone, Marco Momi und Giorgio Netti steht nunmehr Clemens Gadenstätter im Zentrum von „Soltanto Solo“, einer kleinen Reihe innerhalb der Konzertreihe „open music, die solitäre Solowerke eines Musikschaffenden präsentiert.

Gadenstätter, der seit 2003/04 eine Professur an der Musikuniversität Graz für Musiktheorie und Analyse sowie Privatdozentur für Kompositionan inne hat, beschreibt den Hintergrund seiner Solowerke wie folgt: „Die Schnittstellen zwischen Wahrnehmungen, dem „Verstehen“ oder „Begreifen“ der Wahrnehmungen (dem „mapping“ auf die verschiedenen Wahrnehmungsmodi), dem Körper der wahrnimmt und auch als Spielender Wahrnehmungen produziert, den Empfindungen, die mit Wahrnehmungsinhalten einhergehen und auf den Körper bzw. die gesamte kognitiv-körperliche Struktur eines Menschen wirken, sowie den Möglichkeiten, die sich aus all diesen Schnittpunkten als Erfahrungen jenseits des (mir) bekannten ergeben – das ist das Arbeitsgebiet, das die Musiken für Soloinstrumente bearbeiten. Ich verstehe diese Stücke als Versuche, sich einer „Anthropologie als klangliche Wahrnehmung“ anzunähern als zentraler Idee, der sich in den letzten Jahren mein Komponieren immer stärker annähert. Der Mundraum als Artikulation- und Gestaltungsraum der klanglichen Differenzierungen ist das Zentrum der Stücke für Blasinstrumente: Ob als muskuläre Spannungen, die klangliche „Geschmacksnuancen“ anpeilen oder als aus dem Sprechen entwickelte Artikulationen von Linien. Saite und Bogen deiner Geige – als einander bedingende Äquivalente von Haut und Berührungsform und die Formen der Bewegungen, die damit gekoppelt sind – führen zu einer Studie über das, was z.B. mich wie „bewegt“, was es sein kann, „bewegt“ zu sein, sich zu „bewegen“, was es bedeutet, „bewegt“ zu sein, was Bewegungen bedeuten können.

Die Aspekte der Bewegung und des künstlichen Atems – durch Balg und seine Artikulation durch den Arm sowie die als Bewegung aufgefasste Arbeit der Finger auf dem Griffbrett – sind die Ausgangshypothese der Studie für Akkordeon, über menschliches Empfinden und dessen Projektion in klangliche Phänomene und führen so zu imaginären (Selbst-)Portraits. 

Die Polyphonie aller 4 Gliedmassen wird im Stück für E-Gitarre zum Ausgangspunkt der Beobachtung von Bewegungsabläufen die durch kollektiv-standardisierte Emotionsmuster angeregt werden. 

Alle Stücke verdichten sich in dieser Hinsicht zu imaginären Portraits als Konstruktionen und Vorstellungen menschlicher Seinsweisen, ins Akustische projiziert und von dort wieder erfahrbar von Hörerinnen und Hörern als Möglichkeiten für ein „Verstehen im Hören“ jenseits des Begrifflichen.

 

TICKETS:

€ 16 | € 11* | € 6**

* SchülerInnen, StudentInnen, Präsenz-/Zivildiener und Arbeitslose mit gültigem Ausweis

** MusikstudentInnen mit gültigem Ausweis an der Abendkassa sowie Kinder bis 10 Jahre

*** Eintritt frei für Hunger auf Kunst & Kultur an der Abendkassa ab 15 Minuten vor Konzertbeginn

 

Abendkassa: Die Abendkassa öffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn

Vorverkauf: Zentralkartenbüro

>>> Reservierungen: ute.pinter@openmusic.at


open music präsentiert:

 

Junge Stücke

Mittwoch, 18.12.2019, 20:00 Uhr

 

Gerald Preinfalk Saxophone

Krassimir Sterev Akkordeon

Dimitrios Polisoidis Viola

Nikolaus Feinig Kontrabass

 

 

PROGRAMM

 

Jeeyoung Yoo Neues Werk, für Saxophon, Akkordeon, Viola (2019, UA, Kompositionsauftrag von open music)

 

Orestis Toufektsis echochronoi-diminution I, für Viola solo (2019, UA)

 

Nikolaus Feinig Improvisation, für Kontrabass solo (2019)

 

Yulan Yu Morgen sowie Gestern, für Saxophon, Akkordeon, Viola, Kontrabass (2019, UA, Kompositionsauftrag von open music)

 

Gerald Preinfalk Improvisation, für Saxophon solo (2019)

 

Rebecca Saunders Flesh, für Akkordeon solo (2018)

 

Jinwook Jung éclairé, für Saxophon, Akkordion und Viola (2019, UA, Kompositionsauftrag von open music)

 

 

 

Als Fortsetzung des 2017 begonnenen Formates „Junge Stücke“ (damals vergab „open music“ Aufträge an Javier Quislant, Sehyung Kim, Anahita Abbasi und Mauro Hertig) werden an diesem Abend drei weitere von „open music“ zu diesem Anlass beauftragte neue Werke junger Komponierender, die an der Grazer Kunstuniversität studieren bzw. studiert haben, uraufgeführt und mit Solowerken und Improvisationen kombiniert: Allesamt junge und in vielerlei Hinsicht aktuelle Stücke in seltener Instrumentierung! Für eine Topinterpretation garantieren dabei Musiker des Klangforum Wien und einer ihrer vormaligen Studierenden des Masterstudiums PPCM an der KUG.

 

TICKETS:

€ 16 | € 11* | € 6**

* SchülerInnen, StudentInnen, Präsenz-/Zivildiener und Arbeitslose mit gültigem Ausweis

** MusikstudentInnen mit gültigem Ausweis an der Abendkassa sowie Kinder bis 10 Jahre

*** Eintritt frei für Hunger auf Kunst & Kultur an der Abendkassa ab 15 Minuten vor Konzertbeginn

 

Abendkassa: Die Abendkassa öffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn

Vorverkauf: Zentralkartenbüro

>>> Reservierungen: ute.pinter@openmusic.at

 

LINKS:

Gerald Preinfalk

Krassimir Sterev

Dimitrios Polisoidis

Yulan Yu

Jinwook Jung

Rebecca Saunders

Orestis Toufektsis

 

 

 


UND WAS NOCH ANGEBOTEN WIRD IM MUWA 2019:

 

Das Vermittlungsprogramm wird 2019 fortgesetzt, die Workshops und Führungen werden durchgeführt von Mag.a Diana Biltog, Mag.a Eva Fürstner und Sabine Rauchenberger!

 

FIXFÜHRUNG jeden Mittwoch um 16:00 Uhr!

 

Intensiv-Führungen nach individueller Vereinbarung!

 

THEMENSCHWERPUNKTE IN DEN WORKSHOPS: „Meine Welt + Deine Welt = Unsere Welt", "Wahr ist viel mehr“, „KUNST UND KLIMA“, „Ich bin o.k.“, "Gender", „Das Fremde und das Eigene“, „Slow Motion“, „Die Sinne trügen nicht, das Urteil trügt“ und „Der Chinesische Korb“!

 



  • 60PLUS: freier Eintritt (unterstützt von der Holding Graz!) unf für Graz Linien NutzerInnen ermäß. Eintritt für Erwachsene (unterstützt von der Holding Graz)
  • AK-Card: ermäßigter Eintritt für Erwachsene (unterstützt von der AK Stmk)
  • Familienpass Steiermark: Ermäßigter Eintritt
  • HUNGER AUF KUNST+KULTUR:gratis für Kulturpass-Inhaber_innen
  • CHECKIT-CARD Steiermark: freier Eintritt; Steiermark-Card 1.4.-31.10.2019: freier Eintritt