KOMMENDE AUSSTELLUNGEN UND VERANSTALTUNGEN 2017

UPCOMING EXHIBITIONS AND EVENTS 2017

 

Konzert: open music / Ute Pinter presents im MUWA:

DUO STUMP-LINSHALM: Works and Whiskys

  

Samstag 25. November 2017

20:00 Uhr

MUWA

 

 

Foto | vi

Petra Stump und Heinz-Peter Linshalm

Es-Klarinette, B-Klarinette, Bassetthorn, Bassklarinette, Kontrabassklarinette

PROGRAMM:

Werke von Alexander Stankovski und Whiskyverkostung

samt Einführungen zu Whisky und Musik von Stump-Linshalm und Alexander Stankovski

 

Alexander Stankovski Linien II für zwei Klarinetten (2001-2015, UA des gesamten Zyklus)

I. (Es-Klarinette/B-Klarinette)
II. (Es-Klarinette/Bassklarinette)
III. (B-Klarinette/Bassklarinette)
IV. Stop and go (2 B-Klarinetten)
V. (2 B-Klarinetten)
VI. Déploration (Bassethorn/Bassklarinette)
VII. Match (2 Bassklarinetten)
VIII. Mélodie spectrale (Kontrabassklarinette/Bassklarinette)
IX. (2 Kontrabassklarinetten)

 

Kompositionen und Whiskies sind kostbare Kulturgüter. Sie brauchen Zeit zur Reifung, oft sehr viel Zeit. Linien II von Alexander Stankovski haben 14 Jahre gebraucht, so viel wie der Tomatin Single malt Scotch, den er bei Abgabe der Partitur von Petra Stump und Heinz-Peter Linshalm bekommen hat.

Kompositionen und Whiskies verlangen ein hohes Maß an Konzentration, Erfahrung und Know-how, vonseiten des Produzenten wie vonseiten des Rezipienten. Je mehr man kennt und weiß, desto besser das Endergebnis und desto mehr hat man davon.

Kompositionen und Whiskies sollten strukturiert dargeboten werden: von der Es- über die B-Klarinette, Bassetthorn, Bassklarinette zur Kontrabassklarinette, einmal als Zyklus gespielt und ein weiteres Mal in seinen einzelnen Teilen mit den ihnen entsprechenden Whiskymarken und -charakteren offeriert.

 

Stump-Linshalm arbeiten seit vielen Jahren als Klarinetten-Duo im Bereich der klassischen und zeitgenössischen Musik. Immer wieder haben Komponisten wie Pierluigi Billone, Chaya Czernowin, Beat Furrer, Bernhard Gander oder Jorge Sánchez-Chiong für dieses Duo Werke komponiert, die die Klarinettenliteratur wohl auf Dauer bereichern werden. Ebenso sind ihre technische wie interpretatorische Versiertheit, die spannenden Programmzusammenstellungen und nicht zuletzt die begeisternde Vermittlung von Musik bis in die Gegenwart eine Bereicherung.

 

Linien II für 2 Klarinetten: Der Titel bezeichnet, worum es in diesem Zyklus geht: „Linien“ als Sammelbegriff für melodische Zusammenhänge, verschieden gestaltet – von einer Unisono-Melodie für zwei Instrumente bis zum Kontrapunkt selbstständiger Stimmen -, auf verschiedene Arten komponiert - von „errechneter“ Proportionierung bis zur spontanen Setzung - und auf verschiedene Weise ausdrucksvoll – vom Klagegesang bis zum „Match“. Nicht zuletzt sind diese Stücke aber auch eine Reise durch sämtliche Register der Klarinettenfamilie, von Es- und B-Klarinette über Bassetthorn und Bassklarinette bis hin zu zwei Kontrabassklarinetten.

 

TICKETS: € 15 / € 10* / € 5**

Preis für den Konzertbesuch (Whiskys sind in diesem Preis nicht inkludiert).

Optional können zum Selbstkostenpreis vor Ort noch einzelne Whiskys oder eine komplette Whiskyverkostung zugekauft werden. Für eine Kontaktaufnahme vorweg sind wir in diesem Fall sehr dankbar.

* SchülerInnen, StudentInnen, Präsenz-/Zivildiener und Arbeitslose mit gültigem Ausweis

** MusikstudentInnen mit gültigem Ausweis an der Abendkassa sowie Kinder bis 10 Jahre

*** Eintritt frei für Hunger auf Kunst & Kultur an der Abendkassa ab 15 Minuten vor Konzertbeginn

 

Abendkassa: Die Abendkassa öffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn

Vorverkauf: Zentralkartenbüro

Reservierungen: ute.pinter@openmusic.at


Museum der Wahrnehmung MUWA

Museum of Perception zeigt 

JOHNNY WEISSMULLER BUND

Wien Graz Anchorage

Eröffnung: 1. 12. 2017, 19:30 Uhr

im MUWA-Obergeschoß

Einführung: Karl Baratta

Ausstellung: 1. 12. 2017 - 8. 3. 2018

 

Ausstellung mit Arbeiten von

ISI Dietmar Werner

August Ruhs

Hans Kupelwieser

Christian Fleck

Manfred Plottegg

Tex Rubinowitz

Erwin Schwentner

 

Johann Peter Weißmüller, genannt Johnny Weissmuller, war der erste Mensch.

Der die 100-Meter-Strecke unter einer Minute schwamm.

Als Tarzan, Herrscher des Dschungels, ist Johnny Weissmuller Bestandteil der Kulturgeschichte und Namensgeber des JWB. Bemühungen, gegen den Strom zu schwimmen, die Förderung der Koexistenz von Gegensätzlichkeiten, das Vertrauen auf die Kraft des Einfalls, das Herausarbeiten begrifflicher Bodenlosigkeiten, die Professionalisierung des Dilettantismus und die Sublimierung des Banalen und Schludrigen im Zusammenhang mit der Einfuhr des Designs in die verwahrlosten Winkel der Alltagsverrichtungen sollten die Eckpunkte der diversen Arbeitsprojekte des Bundes markieren.

 

JWB: Jeder weiß Bescheid (aber er weiß es nicht)

 

http://plottegg.tuwien.ac.at/jwb/jwb.htm

   
   

Verein Kunsthaltestelle Streckhammerhaus präsentiert:

„Still listening_Erinnerungskonzert

für Pauline Oliveros“

 

Sonntag, 3. Dezember 2017

18:00 Uhr

MUWA

 

 

 

 

Foto: Pauline Oliveros by Pieter Kers

 

 

Das Grazer Creative Music Ensemble, das Wiener Ensemble Plenum sowie die Deep Listening Study Group aus Graz unter der Leitung von Elisabeth Harnik werden Kompositionen von Pauline Oliveros interpretieren. Harnik hatte Unterricht bei Pauline Oliveros und im Zuge ihrer Deep Listening Certificate Ausbildung am Rensselaer Polytechnic Institute in New York gründete sie die erste Deep Listening Study Group in Graz. Auf ihre Anregung hin veranstaltet der Verein Kunsthaltestelle Streckhammerhaus das Erinnerungskonzert für Pauline Oliveros. Das Museum der Wahrnehmung als Aufführungsort schien dafür geradezu ideal und der Verein bedankt sich sowohl beim MUWA als auch bei der Kulturabteilung des Landes Steiermark für die Unterstützung.

 

Die US-amerikanische Komponistin und Akkordeonistin Pauline Oliveros wurde am 30. Mai 1932 in Houston, Texas geboren und verstarb am 25. November 2016 in New York City, New York. Oliveros studierte von 1949 bis 1952 in Houston und von 1954 bis 1956 in San Francisco und nahm Privatunterricht bei Robert Erickson. Ab 1961 arbeitete sie mit Steve Reich, Terry Riley, Ramon Sender und Morton Subotnick am San Francisco Tape Music Center. Von 1967 bis 1981 war sie Direktorin des Center for Music Experiment an der University of California in San Diego / Kalifornien. Pauline Oliveros war eine Pionierin der Elektronischen Musik und eine führende Figur in der Zeitgenössischen Musik als Komponistin, Interpretin, Pädagogin und Autorin. Als Komponistin sagte sie im Laufe ihres Lebens der westlich-traditionellen Komponier- und Aufführungspraxis gänzlich ab und erschuf Partituren, die aus verbalen Anweisungen auf der Basis der lebenslangen Praxis des „Deep Listening“ – des vertieften Hörens – bestehen. Dieses aufmerksame Lauschen bedeutet für Oliveros, in jedem Augenblick absolut alles auf jede nur erdenkliche Art zu (er)hören – egal ob beim Komponieren, beim Improvisieren oder im täglichen Leben.

 

Eintritt € 10,- / Eintritt ermäßigt € 8,- für SchülerInnen, Studierende, Präsenz-/Zivildiener, Arbeitssuchende


Konzert: open music / Ute Pinter presents im MUWA:

JUNGE STÜCKE

 

Mittwoch, 13. 12. 2017, 20:00 Uhr

 

Dimitrios Polisoidis Viola

Gerald Preinfalk Saxophone

Krassimir Sterev Akkordeon

Jonathan Heilbron Kontrabass

 

PROGRAMM:  

Anahita Abbasi Neues Werk für Saxophone, Viola, Akkordeon und Kontrabass (2016/17, Auftragskomposition, UA)

Mauro Hertig Neues Werk für Kontrabass solo (2016/17, Auftragskomposition, UA)

Georges Aperghis Rasch, Version für Viola und Saxophon (2001) 

Sehyung Kim Qi für Akkordeonisten (2012)

Javier Quislant echoing sinuosity, für Saxophone, Viola, Akkordeon und Kontrabass (2016/17, Auftragskomposition, UA)

 

Auf Anregung von „open music“ werden an diesem Abend drei Musiker des Klangforum Wien gemeinsam mit einem Absolventen ihres Studienprogramms PPCM an der Kunstuniversität Graz drei von „open music“ zu diesem Anlass in Auftrag gegebene neue Werke von jungen Komponierenden uraufführen, die ebenfalls an der KUG studieren bzw. studiert haben. Ergänzt wird der Abend durch ein Solostück des jungen, in Graz lebenden und studierenden kasachischen Komponisten Sehyung Kim sowie ein Stück des jung gebliebenen Altmeisters Georges Aperghis.

 

TICKETS:

€ 15 / € 10* / € 5**

* SchülerInnen, StudentInnen, Präsenz-/Zivildiener und Arbeitslose mit gültigem Ausweis

** MusikstudentInnen mit gültigem Ausweis an der Abendkassa sowie Kinder bis 10 Jahre

*** Eintritt frei für Hunger auf Kunst & Kultur an der Abendkassa ab 15 Minuten vor Konzertbeginn

 

Abendkassa: Die Abendkassa öffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn

Vorverkauf: Zentralkartenbüro

Reservierungen: ute.pinter@openmusic.at

 


 

Kooperationen (Auswahl)

  • TU Graz Fakultät für Architektur Institut für Architektur und Medien
  • Zahlreiche Grazer Kulturinstitutionen, ARGE aktuelle kunst in graz, Fachhochschule Joanneum
  • Grazer Schulen, z. B. HLW Schrödinger, VS St. Andrä
  • Kooperationspartnerschaften mit ermäßigtem Eintritt: Arbeiterkammer-Card, Familienpass Steiermark
  • Kooperationspartnerschaften mit freiem Eintritt: Holding Graz für Menschen der Generation 60plus, Hunger auf Kunst und Kultur - Kulturpass und Jugend Checkit-Card
  • Steiermark-Card 1.4.-31.10.2017: freier Eintritt sooft wie gewünscht