NETZWERK ZIVILGESELLSCHAFT

EINE TOUR DURCH DEN BEZIRK

ZU SECHS WICHTIGEN INSTITUTIONEN

 

Am 20. Mai 2017 fand die zweite Themendiskurs-Veranstaltung "NETZWERK ZIVILGESELLSCHAFT" bei freiem Eintritt im Rahmen des Projektes CAFÉ JAKOMINI statt!

 

Im Fokus der Veranstaltung stand die Idee, Institutionen und ihre wichtige Arbeit im Bezirk vorzustellen, die diese für viele Menschen leisten. Die Tour durch Jakomini ermöglichte beispielhaft spannende Einblicke in die unterschiedlichen Institutionen!

 

Das Kuratierungsteam Eva Fürstner und Klaus Strobl begrüßte die TeilnehmerInnen im wunderschönen Innenhof des Zentrum Phönix!

 

Der Start erfolgte um 10:00 Uhr mit Kaffee und Kuchen im Zentrum Phönix (http://www.neueakropolis.at), das von Hannes Weinelt geleitet wird - mit tatkräftiger Unterstützung u.a. von Monika Holzhaider - und an seinem Standort in der Münzgrabenstraße 103 fünf Institutionen beheimatet: Neue Akropolis - Treffpunkt Philosophie,  eine internationale Organisation für Philosophie, Kultur und Volunteering mit über 450 Schulen der Philosophie weltweit, den Verein Bodhidharma, der den körperlichen und den philosophischen Aspekt der Kampfkünste verbindet, das Cafe Phönix, das Filosofica–Magazin „Abenteuer Philosophie“ und GEA – der Verein für aktive Ökologie.

 

Im Anschluss wanderte die Gruppe zur Pfarre Münzgraben (http://mj.graz-seckau.at/), wo Pfarrer Harald Janser um 11:00 Uhr durch die Pfarre führte und die Historie der Pfarre in einer bebilderten Präsentation aufrollte, die TeilnehmerInnen aber auch etwas über die sehr aktive Jungschar-Gruppe, über die Gruppe der jüngsten und älteren Pfarrmitglieder einiges erfuhr oder über wichtige, soziale Projekte wie bespielsweise den Guatemala-Kreis oder die Pfarr-Caritas, aber auch über das vielfältige Kunst- und Kulturprogramm.

 

Um 12.15 Uhr war Station im Messequartier (http://lebenshilfen-sd.at/wohnen/trainingswohnen/wohnverbund_messequartier), wo Mark Staskiewicz, Leiter des Wohnverbundes Messequartier eine Auswahl an Projekten, Veranstaltungen und Festen von Inklusions- und Nachbarschaftsarbeit präsentierte, und zwar im InCafé, das von Leiterin Veronika E. Candussi ebenso vorgestellt wurde. Dank der Buffet-Spende von Gemeinderat Markus Schimautz konnten sich alle TeilnehmerInnen stärken und besuchten noch den Raum der Nachbarschaft für eigene Reparaturen und die erst kürzlich fertiggestellten, selbst gebauten Hochbeete.

 

Anschließend ging es weiter zum Stadtteilzentrum Jakomini (http://smz.at/stadtteilzentren-grunanger-und-schonausiedlung_4209.phtml), dessen Aktivitäten von STZ-Leiterin Martina Frei vorgestellt wurden. Direktorin Angela Kaltenböck-Luef von der Volksschule Schönau (http://vs-schoenau.info/) brachte die von SchülerInnen angefertigten Plakate vom ZeitzeugInnen-Dialog einiger Klassen mit und berichtete vom intensiven Austausch der SchülerInnen mit älteren BewohnerInnen des Bezirks. Anschließend rollte Martina Frei beim Rundgang durch weitere Viertel des Bezirks Jakomini gemeinsam mit Angela Kaltenböck-Luef Historisches auf, vielerorts diskutierten die TeilnehmerInnen über Veränderungen im Stadtbild des Bezirks.

 

Schlussendlich endete der Rundgang um 15.30 Uhr im Museum der Wahrnehmung, wo Museumsleiterin Eva Fürstner über die Entstehung des Gebäudes und seine frühere Funktion als Tröpferlbad berichtete, vom Programm des Museums der Wahrnehmung mit seinen Ausstellungen, Veranstaltungen und dem Vermittlungsprogramm erzählte und die TeilnehmerInnen noch die Gelegenheit hatten, durch das Museum zu streifen, sich die Ausstellung von Günter Walter anzusehen, die Wahrnehmungsinstallationen auszuprobieren und auch einen Blick ins Samadhi-Bad zu werfen.

 

Im MUWA konnten die mit dem Smartphone gemachten Fotos der Tour durch Jakomini noch ausgedruckt werden und ergaben eine spannende Foto-Geschichte eines Tages durch wichtige Institutionen im Bezirk Jakomini! 

 

 

Weitere Bilder der einzelnen Stationen

                                                                                Fotos: Eva Fürstner, Mark Staskiewicz, Klaus Strobl

 

Die Stationen nochmals

im Überblick!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Streifzüge SICHTBAR / UNSICHTBAR

 

KULTURPFLANZENRUNDGANG

MIT MICHAEL FLECHL

 

Unter dem Titel „Erblühen“ brach der Grazer Kräuter-Experte MICHAEL FLECHL am 22. April 2017 mit über 40 Interessierten zu einer Erkundungstour an verborgene Plätze von Kulturpflanzen, Obstbäumen und Wildkräutern in Jakomini auf. Vom klassischen Bärlauch über Obstbäume, die allen LiebhaberInnen zum Nutzen zur Verfügung stehen bis hin zu tropischen Obstbäumen an innerstädtisch geschützten Hausmauern und wuchernden Neophyten, die in Graz gedeihen, entdeckten die TeilnehmerInnen eine Vielzahl an geniessbaren Pflanzen, aber auch wunderschönen Zierpflanzen und Bäumen in der Stadt!

 

Mehr Bilder und Informationen finden Sie auf http://cafejakomini.at/2017/04/27/2017-04-27-streifzuege-kulturpflanzenrundgang/ !

 

Wer sich für Kräuterwanderungen oder botanische Führungen von MICHAEL FLECHL interessiert, findet hier weitere Infos: https://www.facebook.com/Kr%C3%A4uterwanderungen-und-Gartenf%C3%BChrungen-in-Graz-1425584594394180/

 


THEMENDISKURS

"ICH BIN JAKOMINI"

 

Am 4. April 2017 fand die erste Themendiskurs-Veranstaltung unter dem Motto ICH BIN JAKOMINI im MUWA statt.

 

 

 

Moderiert von Alfred Haidacher, dem künstlerischen Leiter des im Bezirk Jakomini angesiedelten Theater im Keller www.tik-graz.at, stellten VertreterInnen unterschiedlicher Institutionen ihre Arbeit vor und diskutierten gemeinsam mit Gästen zu den Fragen Was passiert im Viertel? Welche Stärken hat Jakomini, wo gibt es Verbesserungsbedarf?

 

So präsentierte das Team der Caritas JugendstreetworkerInnen mit der Leiterin Martina Raiser ihr Arbeitsfeld als wichtige AnsprechpartnerInnen für Jugendliche auf der Straße und im geschützten Bereich ihres Cafés am Jakominiplatz https://www.caritas-steiermark.at/hilfe-angebote/kinder-jugendliche/beratung-streetwork/jugendstreetwork/. Seitens der Jugend war auch Martin Rettenbacher, Leiter des offenen Jugendzentrums Dietrichskeusch'n (https://www.dietrichskeuschn.com/home.de.php) vertreten und berichtete von seiner langen Erfahrung im Kontakt mit Jugendlichen.  

 

Als Vertreter der Polizeidienststelle Jakomini waren Günther Ebenschweiger, bis vor kurzem Leiter der Dienststelle, und Roland Janko, langjährig im Bezirk Jakomini tätig, zu Gast. http://www.polizei.gv.at/stmk/lpd/dst/dienststellen.aspx?org=6B2B6F71346443767538303D

Roland Janko berichtete vom subjektiven Sicherheitsgefühl und der Statistik begangener Straftaten und Günther Ebenschweiger ist es seit vielen Jahren ein Anliegen, das Augenmerk auf den Gewaltpräventivbereich zu richten.

 

Mark Staskiewicz ist Leiter des Wohnverbundes Messequartier - Lebenshilfe Soziale Dienste GmbH (www.lebenshilfe-sd.at) und Obmann der Interessensgemeinschaft Wohnanlage Messequartier (http://www.messequartier.info) und stellte das Messequartier vor und präsentierte anhand von zahlreichen Bildern die Aktivitäten im Rahmen des Zusammenlebens von unterschiedlichen Generationen im Messequartier.

 

Als Vertreter für die ältere Generation berichteten einerseits Hans Gröbelbauer vom Seniorenbund Jakomini (http://www.seniorenbund.stvp.at/) als auch Ewald Resch vom Aktiven Lebensabend (http://www.aktiverlebensabend.at/) über gemeinsame Aktivitäten und Angebote für SeniorInnen. 

 



 

STUDIERENDE DES INSTITUTS FÜR TRANSLATIONS-WISSENSCHAFT SETZEN SICH MIT DEM PROJEKT CAFÉ JAKOMINI AUSEINANDER

 Im Rahmen der von Magistra Eva Seidl geleiteten Lehrveranstaltung Deutsch/Sprache und Kultur des Bachelorstudiums Transkulturelle Kommunikation am Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft an der Universität Graz (https://translationswissenschaft.uni-graz.at/de/) setzten sich Studierende aus Kroatien, Serbien, Slowenien, Spanien und der Ukraine anhand eines Fragenkatalogs mit dem Projekt CAFÉ JAKOMINI auseinander und diskutierten am 27. März 2017 im MUWA mit den Projektverantwortlichen Eva Fürstner und Klaus Strobl hinsichtlich der Themen, der Veranstaltungen und der Öffentlichkeitsarbeit.


ERFOLGREICHER START DES PROJEKTES CAFÉ JAKOMINI am Dienstag, 14. März 2017 IM MUWA

 

Eva Fürstner, Leiterin des MUWA, und Klaus Strobl, Kultur- und Medienarbeiter, präsentierten am 14.3.2017 das gemeinsam entwickelte generationenübergreifende Dialog- und Diskurs-Projekt CAFÉ JAKOMINI - Orte, Menschen und Geschichten begegnen einander zu einem Thema von gestern - heute - morgen.

 

Im Rahmen der Startveranstaltung, an der zahlreiche Gäste und KooperationspartnerInnen teilnahmen, wurde die Projektidee und das Programm des ersten Halbjahres mit drei Themendiskurs-Veranstaltungen im MUWA, drei Streifzügen durch den Bezirk, dem Geschichten- und Zeichenwettbewerb in drei Volksschulen des Bezirks, dem Fotowettbewerb sowie dem ZeitzeugInnen-Dialog vorgestellt.

 

Zum Thema Wahrnehmung von Orten, Menschen und Geschichten wurden drei Beiträge aus unterschiedlichen Blickwinkeln präsentiert:

  • Museumsgründer Prof. Werner Wolf las den Text von Alfred Kolleritsch zum Tröpferlbad "Eine neue Haut" und spannte einen persönlichen Bogen der Geschichte des Museums der Wahrnehmung von den Anfängen bis in die Gegenwart.
  • Historiker Prof. Dr. Karl Albrecht Kubinzky zeigte anhand zahlreicher Fotografien die spannende Wandlung des Bezirks Jakomini.
  • Der Künstler Timothy Mark präsentierte ein bereits im Augarten umgesetztes Kunstprojekt und erläuterte seine Idee einer Sozioskulptur, welche im Projektzeitraum entstehen soll und zeigte eine kurze Performance mit Anna Altmanninger.

Mehr Informationen zum Projekt bietet der Programmfolder, den Sie im Museum der Wahrnehmung erhalten oder hier downloaden können: http://cafejakomini.at/programmfolder/!

Alle weiteren Informationen finden sich auf www.cafejakomini.at !

 

 

Bilder der Startveranstaltung: