VORSCHAU PREVIEW
Kunstausstellung
BARBARA HÖLLER, Wien
„Präsenz der Linien“
https://www.barbarahoeller.at/
Eröffnung:13. März 2026, 19.30 Uhr
Einführung: Mag.a KATIA HUEMER, Kuratorin Kunsthaus Graz
Ausstellung: 14.03.-11.09.2026
BARBARA HÖLLER
„Präsenz der Linien“
BARBARA HÖLLER gehört zu den wichtigsten Vertreter:innen konkreter und konstruktiver Kunst der mittleren Generation in Österreich. Im Museum der Wahrnehmung MUWA zeigt sie in ihrer Ausstellung
„Präsenz der Linien“ Arbeiten aus den vergangenen sechs Jahren. Linien sind in ihren Werken präsent als Gitter- oder Netzstrukturen, als überlagerte, auslaufende und gebrochene Linien. Die
Künstlerin arbeitet meist in Serien, für die sie jeweils ein System entwickelt, das stark von den verwendeten Materialien, dem Format und dem eingesetzten Farbauftrag bestimmt wird. BARBARA
HÖLLERs kontinuierliches Bestreben nach Systematisierung bewirkt, dass sie im Arbeitsprozess einer Serie bereits neue Strategien für künftige Werkgruppen entwirft.
In den Werkserien Straight River / Deep Space, Ladder und Cover the Color entstehen Linien durch freies Verlaufen von Farbe auf dem Bildgrund ohne Zuhilfenahme eines Lineals.
Die Geradlinigkeit der so entstandenen Farbstreifen ist der Konsistenz der Farbe im Zusammenspiel mit dem Trägermaterial geschuldet, die BARBARA HÖLLER empirisch entwickelt. „Farbe und
Gravitation sind meine Assistentinnen“, so die Künstlerin. Die mehr oder weniger dichten Netzstrukturen sowie die Farbgebung der Linien lassen den Eindruck von Räumlichkeit auf der Bildfläche
entstehen.
Für die Serie Broken Lines hat die Künstlerin ein Zufallssystem für die Richtungen der durchbrochenen Linien (aus Kupferfarbe, die von der Künstlerin zum Oxidieren gebracht wurde und
somit Blautürkis erscheint) festgelegt. Sie bezeichnet dieses Liniengefüge als „Konstruktion“ und merkt zu den Linien an: „Sie verlieren ihre Eindeutigkeit und werden zu Trägern von Spannung,
Irritation und Bewegung.“ Anderen Arbeiten wie beispielsweise den Serien Quartett und Ways or Means liegt ein offenes System zugrunde. Dabei ordnet die Künstlerin einzelne Bildteile immer wieder
neu an. Ein weiteres offenes System charakterisiert ihre dreidimensionale Serie der Landmarks, modulare Objekte aus jeweils sechs bemalten Holzkörpern, deren Teile einzeln gedreht werden können,
um das zugrundeliegende formale System zu verändern.
SYLVIE AIGNER, Kunsthistorikerin, Kuratorin, Chefredakteurin von PARNASS, schreibt im Katalogtext „Das Konzept der Linie“ über die Künstlerin: „Das Werk von Barbara Höller bewegt sich im
Spannungsfeld der Malerei zwischen Objekthaftigkeit und Zweidimensionalität und der Fragestellung nach dem Materialcharakter der Farbe. Die Linie ist dabei Hauptakteur der Bildkonzeption - selbst
dort, wo Barbara Höller die Farbe in den Raum entwickelt. Sie ermöglicht ihr, eine Struktur herzustellen, die von den Linien selbst vorgegeben wird.“
Mit ihrer Ausstellung „Präsenz der Linien“ reagiert die Künstlerin auf den besonderen Raum des MUWA mit seinem oktogonalen Grundriss und nutzt seine vielfältigen Blickwinkel für ein irritierendes
und vergnügliches Spiel mit Systemen und Zufällen.
Eva Fürstner / Sabine Richter
BARBARA HÖLLER
„Presence of Lines“
BARBARA HÖLLER is one of the most important representatives of concrete and constructive art among the middle-generation in Austria. In her exhibition ‘Presence of
Lines‘ at the Museum of Perception MUWA, she is showing works from the past six years. Lines are present in her works as grid or net structures, as overlapping, fading and broken. The artist
usually works in series, for each of which she develops a new system that is strongly determined by the materials used, the format and the colour application employed. BARBARA HÖLLER's continuous
striving for systematisation means that she already devises new strategies for future groups of works during the working process of a series.
In the series Straight River / Deep Space, Ladder and Cover the Color, lines are created by allowing paint to flow freely onto the painting surface
without the aid of a ruler. The straightness of the resulting color stripes is due to the consistency of the paint and its interaction with the substrate, which BARBARA HÖLLER develops
empirically. ‘Colour and gravity are my assistants‘ says the artist. The more or less dense network structures and the colouring of the lines create the impression of spatiality on the painting
surface.
For the Broken Lines series, the artist established a random system for the directions of the broken lines (made of copper paint, which the artist oxidised
to give it a blue-turquoise appearance). She describes this line structure as a ‘construction‘ and comments: ‘They lose their clarity and become carriers of tension, irritation and movement.‘
Other works, such as the Quartet and Ways or Means series, are based on an open system. Here, the artist repeatedly rearranges individual parts of the image. Another open system
characterises her three-dimensional series of Landmarks, modular objects each consisting of six painted wooden bodies, whose parts can be rotated individually to change the underlying formal
system.
SYLVIE AIGNER, art historian, curator and editor-in-chief of PARNASS, writes about the artist in the catalogue ‚Das Konzept der Linie‘: ‘Barbara Höller's work moves
in the field of tension between objectivity and two-dimensionality in painting and the question of the material character of colour. The line is the main actor in the conception of the image –
even where Barbara Höller develops colour in space. It enables her to create a structure that is determined by the lines themselves.‘
With her exhibition ‘Presence of Lines‘ the artist responds to the unique space of the MUWA with its octagonal floor plan and uses its diverse perspectives for an
unsettling and entertaining play with systems and coincidences.
BARBARA HÖLLER, geboren 1959 in Wien. 1977-1980 Studium der Mathematik, Wien. 1977-1984 Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Zusammenarbeit mit Konrad Rautter (u.a. 1988-96).
1989 Arbeitsstipendium der Stadt Wien. Mitbegründung der Künstlerinnengruppe Vakuum (1990-95). 1991 Atelierstipendium der Stadt Wien Budapest (HU). Kuratierung mehrerer Ausstellungen seit 1992.
1993-2001 Leitung des Ausstellungsraumes „sehsaal“ Wien. 1995 Romstipendium des bm.wvk. 1996 Japanstipendium des bm.wvk.
Preise: 1987 und 1994 Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich. 1994 1. Preis Trend Art Spektrum 94, Wien. 1999 1. Preis Bauholding Kunstwettbewerb. 1999 Ankaufspreis 26. Grafikwettbewerb
Innsbruck.
Einzel- und Gruppenausstellungen (Auswahl): 2025 Layering – Galerie Floss und Schultz, Köln (DE) und Coaraze (FR) / Hebel 121, Basel (CH) / Galerie Gezwanzig Vienna (AT) / Galerie Marenzi,
Leibnitz (AT) / 2024 Paper Unlimited – museumkrems, Krems (AT) / BLIND DATE – Museum Liaunig, Neuhaus/Kärnten (AT) / Open Crate (Online exhibition) – Alfa Gallery New York / 2023 (mit Han Feng)
Loft8 Galerie Wien (AT) / 2022 Arthouse Galerie Bregenz (AT) / gpl contemporary Wien (AT) / Cinetique II – EinsZwei Gallery, Prag (CZ) / 2020 Künstlerhaus Hamburg (mit Wahida Azhari) (DE) / (mit
Christine Ulm) Galerie Nothburga Innsbruck (AT) / Bildraum 01 Vienna (AT) / Frise Künstlerhaus Hamburg / 2019 blaugelbezwettl Zwettl (AT) / IP Center Vienna (AT) / 2018 Grüne Galerie Vienna (AT)
/ Österreichisches Kulturforum Bratislava (SK) / 2017 artmark Galerie Wien / basement Wien (mit Stano Masár) / ok St. Pölten (mit S. Ortlieb, J. Feilacher, E. Straszer) (AT) / 2014 OÖ.
Kunstverein (mit Michael Wegerer) Linz / 2010 Galerie Splitter Art Wien / 2008 Adamgallery Brno (CZ)
Lebt und arbeitet in Wien und Wallern im Burgenland.
https://www.barbarahoeller.at/
KATIA HUEMER, 1977 geboren. Studium der Geschichte in Kombination mit Medienkunde an der Karl Franzens Universität Graz und an der Universitá degli Studi di Bologna, sowie
Abschluss des ULG Kuratieren in den Szenischen Künsten an der Paris Lodron Universität Salzburg und der LMU München. Seit 2004 arbeitet Katia Huemer im kuratorischen Team des Kunsthauses Graz, wo
sie seither mehr als 50 Ausstellungen, beinahe ebenso viele Publikationen und unzählige Veranstaltungen verschiedenster Formate betreute.
open music präsentiert
Fabrik Quartet
15.04.2026, 20.00 Uhr
Federico Ceppetelli violin
Muzi Lyu violin
Jacobo Diaz Robledillo viola
Elena Cappelletti cello
Foto: Lukas Nowok
PROGRAMM
- Sarah Nemtsov weggeschliffen (2018)
- Robin Hoffmann Frankfurter Capriccio (2025, UA der neuen Version)
- Georgia Koumará Unbewusste Spiele (2015, ÖEA)
- Alex Paxton Flowers (2020, ÖEA)
- Bernhard Gander khul (2010)
- Milica Djordjević The Death of the Star-Knower (2008/09)
UTE PINTER, Programm open music:
"Das in Frankfurt ansässige Fabrik Quartet zeichnet sich durch seine engagierte, frische und mutige Interpretation zeitgenössischer Musik aus. Die vier Mitglieder vereint Neugier und volles Engagement für die Gattung Streichquartett; einig sind sie sich auch in ihrer Absicht, das volle Potenzial der heutigen Musiksprachen auszuschöpfen. Die Zusammenarbeit mit lebenden Komponist°innen ist dabei Hauptinteresse des Fabrik Quartet, und so arbeitet es nicht nur mit höchst etablierten Komponist°innen wie Rebecca Saunders, Helmut Lachenmann, Alberto Posadas, Liza Lim, George Lewis, Jörg Widmann, Jose Manuel López López und Walter Zimmermann zusammen, sondern auch mit einer Vielzahl junger Komponist°innen.
Die vier Mitglieder lernten sich 2021 im Rahmen der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt am Main kennen, wo sie nach einer intensiven Studienphase von Xenakis´ Streichquartett „Tetras” das Quartett gründeten. Im Rahmen ihrer Ausbildung besuchten sie auch Meisterkurse bei Irvine Arditti sowie bei Mitgliedern des Ensemble Modern und des Ensemble Intercontemporain, seit Oktober 2024 setzt das Fabrik Quartet im Konzertexamensprogramm der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt seine Studien bei Prof. Lucas Fels (Arditti Quartett) und Prof. Tim Vogler (Vogler Quartett) fort. Für seine Darbietungen hat das junge Quartett bereits eine Vielzahl an Auszeichnungen und Unterstützungen erhalten (u.a. Preise beim Internationalen Kammermusikwettbewerb A. Rubinstein 2022 in Düsseldorf, beim Internationalen Wettbewerb für zeitgenössische Musik Re_Crea in Castelló und beim John Cage Award, Halberstadt). Als Preisträger der Kamar Percy und Ingeborg John-Stiftung nahm es seine erste CD beim Label „Bad Homburger Schlosskonzerte” auf. Es war eines von drei Ensembles, die für das InSzene-Programm des Podium Gegenwart des Deutschen Musikrats ausgewählt wurden, und ist derzeit Teil des Streichquartettprogramms der internationalen Plattform MERITA sowie Emerging Ensemble der Ulysses Platform.
Bei „open music“ gastiert das Fabrik Quartet mit Werken des 21. Jahrhunderts nunmehr erstmals in Graz."
TICKETS
€ 18 | € 12* | € 7**
* Schüler°innen, Student°innen, Präsenz-/Zivildiener°innen und Arbeitslose mit gültigem Ausweis
** Musikstudent°innen mit gültigem Ausweis an der Abendkassa sowie Kinder bis 10 Jahre
*** Eintritt frei für Hunger auf Kunst & Kultur an der Abendkassa ab 15 Minuten vor Konzertbeginn
Die Abendkassa öffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn
Reservierungen: ute.pinter@openmusic.at
24.04.-26.04.2026
Galerientage im Rahmen von aktuelle kunst in graz https://www.galerientage-graz.at/
Internationaler Museumstag „Graz ist museumsreif“
Sonntag, 17.05.2026
Über das Programm im MUWA informieren wir Sie rechtzeitig!
Ab Mai 2026 wird im Obergeschoß BASIC RESEARCH II in Kooperation mit dem IAM Institut für Architektur und Medien https://iam.tugraz.at/main-website/ bis September 2026 gezeigt. BASIC RESEARCH I präsentierte im vergangenen Jahr Ergebnisse aus Ton, Myzelium und Alginat als neue Baumaterialien eines, vom FWF finanzierten SFB-Forschungsprojektes „Advanced Computational Design“. 2026 werden u.a. neue Ergebnisse hinsichtlich kühlungsfähiger Materialien und Verfahren präsentiert.
Konzeption / Kuratierung: Assoc.Prof.in Dr.in MILENA STAVRIC, stellvertretende Leiterin Institut für Architektur und Medien IAM
impuls MinutenKonzerte
30.05.2026
https://www.impuls.cc/events-2026/305-minuteconcerts
10.00 Uhr: Blazek . berber.carpets + textiles, Leonhardstraße 12, 8010 Graz
Konzert + Ausstellung berber.carpets + textiles, berber-arts.com
11.30 Uhr: kunst.wirt.schaft, Elisabethstraße 14, 8010 Graz
Konzert + Ausstellung, kunstwirtschaft.at
13.00 Uhr: HALLE FÜR KUNST Steiermark, Burgring 2, 8010 Graz
Konzert + Ausstellung, halle-fuer-kunst.at
15.00 Uhr: MUWA . Museum der Wahrnehmung, Friedrichgasse 41, 8010 Graz
Konzert + Ausstellung BARBARA HÖLLER "Präsenz der Linien"
17.00 Uhr: < rotor > Zentrum für zeitgenössische Kunst, Volksgartenstraße 6a, 8020 Graz, Konzert + Ausstellung, rotor.mur.at
18.30 Uhr: esc medien kunst labor, Bürgergasse 5, 8010 Graz
Konzert + Ausstellung, esc.mur.at
+
ROOM OF FINE ARTS, Bürgergasse 5, 8010 Graz
Konzert + Ausstellung, rofa.ar
Mag. UTE PINTER, MAS, Generalsekretärin impuls:
"Zum bereits 17. Mal lädt impuls mit den impuls MinutenKonzerten zu einem akustischen wie visuellen Rundgang durch Grazer Galerien ein. Junge Musiker°innen präsentieren dabei Werke des 20. und 21. Jahrhunderts – von klassischer Moderne bis hin zu aktuellsten Kompositionen, elektronischer Musik wie auch Improvisationen reicht hierbei das Spektrum. Im Zusammenspiel mit bildender Kunst, Schmuckkunst und auch erlesenen Teppichen kann so zeitgenössische Musik abseits der klassischen Konzertbühnen hautnah erlebt werden. Ein Ereignis der besonderen Art, das nicht nur Expert°innen und Kenner°innen anzusprechen vermag, sondern sich auch Neugierigen, Passant°innen und Entdecker°innen eröffnet, zum Schnuppern wie auch lange Verweilen einlädt. Kinder und Jugendliche sind ebenso willkommen wie Erwachsene, der Eintritt ist frei. Flanieren Sie mit uns und vielen jungen Musikschaffenden durch die Stadt, lernen Sie einander auf Augen- und Ohrenhöhe und zeitgenössische Musik in unterschiedlichsten Spielvarianten kennen, genießen Sie gemeinsam einen Tag mit Kunst und Musik in einem neuen, anregenden Zusammenspiel!
Das konkrete Programm wird kurz vor der Veranstaltung veröffentlicht. Jedes Werk wird im Zuge des Rundganges nur einmal aufgeführt. An jedem Ort erwarten Sie also unterschiedliche
Musikprogramme."
Eine Produktion von impuls in Kooperation mit den beteiligten Galerien und Kunstinstitutionen.
impuls MinutenKonzert im MUWA 2025 in der Kunstausstellung
ESTHER STOCKER "Geometrische Empfindungen"
open music präsentiert
Darker Than Black
10.06.2026, 20.00 Uhr
Lore Binon soprano
Eva Reiter viola da gamba
Tom Pauwels e-guitar, acoustic guitar
PROGRAMM
- Jürg Frey aus: 50 sächelchen: Abendlied (1989)
- John Dowland aus: The Second Book of Songs or Ayres: Mourn, mourn, day is with darkness fled (1600)
- John Dowland aus: The Dowland Lute Book: What if a day (1610)
- Arthur Lavandier Prélude (2019)
- Arthur Lavandier My naked lady framed (2013)
- Tobias Hume aus: Captaine Humes Poeticall Musicke: What greater grief (1607)
- Tobias Hume aus: Musicall Humors: Loves farewell (1605)
- Wolfgang Mitterer Mourn, mourn (2013)
- Jürg Frey aus: 50 sächelchen: Cadillac (1989)
- Bernhard Gander Darkness awaits us (2013)
- Thomas Campion aus: The First Book of Ayres: All looks be pale (1613)
- Eva Reiter My iron-spurred lady (2018)
- John Dowland aus: The Third and Last Booke of Songs or Aires: Time stands still (1603)
- Stephen Goodall aus: The Manchester Lyra-Viol Manuscript: [Untitled] (1650)
- Eva Reiter Such dimmest light as never (2021)
- Francesco Filidei … and here they do not (2014)
- Jürg Frey aus: 50 sächelchen: No. 32 (1989)
- Burkhard Stangl Nights (2009)
- Burkhard Stangl With you (2009)
UTE PINTER, Programm open music:
"Was geschieht, wenn die Zeit stillsteht? Oder: Was wäre möglich, wenn Zeit in unserem Leben keine Rolle mehr spielte? Die Frage ist natürlich naiv, aber doch sehr verführerisch. Es gäbe kein
Gestern, Heute oder Morgen. Und ein so wunderbar farbiges Stück wie „Time stands still“ könnte endlos hin- und herwabern – wie Algen, die vom Meer bewegt werden und nie innehalten... (Eva
Reiter)
Noch ist es zu früh für den Winter-Blues – umso leichter kann er an den hellsten Tagen des Jahres thematisiert werden. Schwermut, Melancholie, dunkle Emotionen, all das beschäftigt die Menschheit
seit Gedenken, in der Renaissance entstand ein richtiger Hype um Melancholia, den personifizierten Trübsinn, um unerwiderte Liebe, Krankheiten, Tod etc. Den unterschiedlichen Ausprägungen von
Betrübtheit geht die Komponistin und Gambistin Eva Reiter mit ihren famosen Mitstreiter°innen also in ihrem Programm „Darker Than Black“ nach und verbindet darin Klänge der Vergangenheit mit
teils speziell für dieses Programm komponierten zeitgenössischen Werken.
Das Museum der Wahrnehmung bietet dafür den idealen Rahmen (und wird im November des Jahres nochmals ein „open music“-Programm in seinen Seh- und Klangraum aufnehmen, das eine Verbindung zwischen
Alter und zeitgenössischer Musik schafft)."
TICKETS
€ 18 | € 12* | € 7**
* Schüler°innen, Student°innen, Präsenz-/Zivildiener°innen und Arbeitslose mit gültigem Ausweis
** Musikstudent°innen mit gültigem Ausweis an der Abendkassa sowie Kinder bis 10 Jahre
*** Eintritt frei für Hunger auf Kunst & Kultur an der Abendkassa ab 15 Minuten vor Konzertbeginn
Die Abendkassa öffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn
Reservierungen: ute.pinter@openmusic.at
KONZERT IN KOOPERATION MIT SUMMA SONORUM
Sonntag, 23. August 2026, 18.00 Uhr
Ausstellung
zum Werk des Grazer Architekten
KLAUS KADA
https://www.kadawittfeldarchitektur.de/team/klaus-kada/
Eröffnung: 25.09.2026, 19.30 Uhr
Rede: Dr. Thomas Macho, Kulturwissenschaftler
Ausstellung: 26.09.2026-17.01.2027
Herbstausstellung im Obergeschoß BETTINA PASCHKE, Graz
http://www.bettina-paschke.at/
Auswahl an Zeichnungen
Eröffnung: 1.10.2026, 19.30 Uhr
ORF LANGE NACHT DER MUSEEN voraussichtlich am Samstag, 3.10.2026, 18.00-24.00 Uhr
Geplantes Programm:
- Führungen durch die Ausstellungen KADA und PASCHKE
- Führung durch das Samadhi-Bad
- Workshop-Station zum Mitmachen für Alle
open music präsentiert
Yaron DEUTSCH / Florentin GINOT
24.11.2026, 20.00 Uhr
PROGRAMM:
- Iannotta
- Biber
- K. Lang
- Djordjević
Mehr Informationen demnächst!
Vermittlungsangebot 2026
Die Workshops und Führungen werden durchgeführt von DIin Julia Bauer, Mirna Cobanovic, BA, Madeleine Dietrichstein, Elisabeth Gallaun-Enzinger, Bernadette Laimbauer, Anna Suschnigg, Mag.a Eva Fürstner, Dr.in Sabine Richter und Sabine Rauchenberger:
- Umfangreiches Vermittlungsprogramm zu allen Kunstausstellungen!
- FIXFÜHRUNG jeden ersten Mittwoch im Monat um 16:00 Uhr!
- Intensiv-Führungen nach individueller Vereinbarung!
Auf Wunsch senden wir Ihnen das aktuelle Programm gerne per E-Mail!
Geplante Kooperationen 2026:
- AK-Card: ermäßigter Eintritt für Erwachsene (unterstützt von AK Stmk)
- Familienpass Steiermark: Ermäßigter Eintritt
- HUNGER AUF KUNST+KULTUR:gratis
- CHECKIT-CARD Stmk: freier Eintritt+SB-Ermäßigung
- Stmk-Card 1.4.-31.10.2025: freier Eintritt
