AuGartln 2021

 

Kalenderwoche 38: NACHLESE ZU DEN AKTIVITÄTEN HEIMGARTENWERKSTATT UND SENSENMÄH-KURS VERGANGENEN SAMSTAG BEIM AUGARTLN VOR DEM MUWA !

 

Der seit 2015 ausgebildete und geprüfte und im Bezirk Jakomini wohnhafte Sensenlehrer CHRISTIAN DERLER beschäftigt sich mit dem Sensenmähen "als gesunde, ruhige und ökologische Alternative zum Rasenmäher oder –trimmer", wie er auf seiner Website www.mysense.at schreibt. Er leitete auf Initiative von KLAUS STROBL vergangenen Samstag eine Gruppe Interessierter an, wie eine Wiese - im aktuellen Fall war es die Wiesenfläche direkt vor dem MUWA - mit der Sense gemäht werden kann. Der Workshop umfasste Hinweise, beginnend beim risikominimierenden Umgang mit der Sense, über die Erklärung der einzelnen Bestandteile der Sense, dem Schärfen der Klinge mit dem Wetzstein bis hin zum richtigen, körperschonenden Mähen des Grases. Abgerundet wurde der Workshop mit Tipps zur Pflege der Sense.

 

Im Rahmen der HEIMGARTENWERKSTATT konnten sich Hobby-Gärtner:innen unter der bewährten Anleitung von Gartenexpertin ANDREA BREITHUBER und gemeinsam mit LUISE MARCHLER vergangenen Samstag Tipps zum Stecklinge ansetzen und für Kräuter im Haus holen.


 

Kalenderwoche 37: HEIMGARTENWERKSTATT UND SENSENMÄH-KURS VOR DEM MUWA CAFÉ JAKOMINI AUGARTLN AM 18. September 2021!

 

Im Rahmen der HEIMGARTENWERKSTATT können Hobby-Gärtner:innen unter der bewährten Anleitung von Gartenexpertin ANDREA BREITHUBER und gemeinsam mit LUISE MARCHLER am 18. September 2021 von 17.00 bis 20.00 Uhr Stecklinge ansetzen und damit Kräuter für den Winter ins Haus holen.

 

Die Wiesenfläche vor dem Museum der Wahrnehmung MUWA wurde viele Wochen lang nicht gemäht, um Insekten eine möglichst großen Blütenvielfalt zu bieten. Am 18. September 2021 zeigt CHRISTIAN DERLER Interessierten von 16.00 bis 19.00 Uhr, wie mit der Sense Gras gemäht wird und wie ein Heuschober entsteht. Für den Sensenmähkurs können sich maximal Teilnehmer:innen anmelden - unter willkommen@nachbarschaftszentrum-cafejakomini.at oder per SMS an 06601621695!

 

Nebenbei kann natürlich von den Früchten und Kräutern in den Hochbeeten genascht werden!


Kalenderwoche 36: BLÜTENPRACHT IM SPÄTSOMMER IN DEN AUGARTLN-HOCHBEETEN VOR DEM MUWA AUF DER NEUEN BANK GENIESSEN !


Aktuell kann in den Hochbeeten vor dem MUWA noch eine bunte Blütenpracht - Storchschnabel, Zucchini oder auch Ackerrettich - bewundert werden! Zum Verweilen lädt ab sofort eine Gartenbank mit Blick auf die Hochbeete und den Augarten ein!

Die Storchschnäbel oder Geranien sind mit 380 bis 430 Arten die artenreichste Gattung der Pflanzenfamilie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae) und auf allen Kontinenten verbreitet. Die Zucchini (Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina) sind eine Unterart des Gartenkürbisses und gehören zur Pflanzenfamilie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Die Zucchini ist eine Zuchtform des ursprünglich in Amerika beheimateten und zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit zählenden Gartenkürbis, der in der Neuzeit nach Europa gelangte. Acker-Rettich (Raphanus raphanistrum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Rettiche (Raphanus) innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae), der ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet war, mittlerweile jedoch weltweit zu finden ist.

> save the date: Am Samstag, 18. Juni 2021, findet wieder eine HEIMGARTENWERKSTATT (17.00 bis 20.00 Uhr) mit ANDREA BREITHUBER und LUISE MARCHLER vor dem MUWA statt. Die Gärtnerinnen geben Tipps zum Stecklinge ansetzen, einige Hochbeete werden geleert und es werden Wintersalate gesetzt und zusätzlich erfolgt das Mähen der Wiese mit der Sense vor dem Museum der Wahrnehmung MUWA!


 

Kalenderwoche 35: VIEL REGEN, VIELE KRÄUTER UND DIE MALVE IM FOKUS !

 

Der Regen der letzten Tage hat einigen Pflanzen in den AuGartln-Hochbeeten vor dem MUWA zugesetzt, andere wiederum profitieren von der Feuchtigkeit. Derzeit gedeihen der Lavendel und der Blattspinat hervorragend und auch der Ackerrettich blüht nach wie vor, die Schoten können weiterhin geerntet werden, so wie viele Kräuter, z. B. Salbei, Oregano oder Minze. Salbei kann für Tee verwendet werden, Oregano ist unverzichtbar für viele italienische Gerichte und Minze ist ebenfalls als Tee verwendbar.

Zur Sonnenblume
(Helianthus annuus) im Hochbeet, welche zahlreiche Blüten gebildet hat, hat sich die Malve (Malva) gesellt. Diese Pflanzengattung ist der Familie der Malvengewächse (Malvaceae) zugehörig, 15 bis 30 Arten sind in Eurasien und Nordafrika verbreitet. Das Wort „Malve“ geht über lateinisch malva (vor allem Wilde Malve oder Weg-Malve, möglicherweise auch Rosen-Malve und Gewöhnliche Stockrose, aber auch Echter Eibisch) und altgriechisch μαλάχη maláche auf eine Mittelmeersprache zurück (vgl. arabisch Muluchiya und hebräisch mallūah für die nicht verwandte Gartenmelde). Malven-Arten wachsen als aufsteigende oder aufrechte, ein- bis mehrjährige oder kurzlebig ausdauernde krautige Pflanzen, deren wechselständig an den Stängeln angeordneten Laubblätter gestiehlt sind. Die Blüten stehen entweder einzeln oder in Büscheln in den Blattachseln. Manche Malven-Arten werden aufgrund ihres Aromas in der Industrie vor allem für Kosmetikartikel verwendet oder als Malvenblütentee genutzt. Tee aus Blättern der Wilden Malve ist außerdem ein Heilmittel gegen Reizhusten. Andere Malven-Arten werden wiederum als Zierpflanzen genutzt. (Quelle: Wikipedia)

Ausstellungstipp: Spannende Informationen über den Weg, den manche Pflanzen über Sammler:innen zu uns genommen haben, zeigt die aktuelle Ausstellung im Botanischen Garten in Graz https://garten.uni-graz.at/de/neuigkeiten/detail/article/forscher-sammler-pflanzenjaeger-2/


 

Kalenderwoche 34: ERNTEZEIT UND EIN VERANSTALTUNGSTIPP!

 

Die Erntezeit in den AuGartln-Hochbeeten geht weiter! Kräuter wie Rosmarin, Steinpilzthymian oder Estragon können frisch geerntet werden, wie auch Ananas-Erdbeeren, Paradeiser, Zucchini und jede Menge Physalis. Wer im kommenden Jahr Ackerrettich ansäen möchte, kann jetzt Schoten ernten, diese trocknen und 2022 aussäen. Die Sonnenblume im Hochbeet entwickelt sich prächtig und viele Blüten gebildet!

Im Rahmen des Café Jakomini - initiiert von KLAUS STROBL und gemeinsam mit dem MUWA-Team
www.muwa.at/cafe-jakomini/café-jakomini / https://cafejakomini.at/ kuratiert und umgesetzt - findet die Heimgartenwerkstatt statt. Am kommenden Samstag, 28.8.2021 zeigt die erfahrene Stadtgärtnerin ANDREA BREITHUBER von 15.00 bis 18.00 in der Mohoga Werkstatt, Moserhofgasse 51, wie man Fruchtsirup herstellt. Anmelden können sich Interessierte telefonisch unter 0660 1621695 oder per E-Mail unter willkommen@nachbarschaftszentrum-cafejakomini.at. https://werkstatt.mohoga.com/. Alle Werkstatt-Termine finden Sie auf https://nachbarschaftszentrum-cafejakomini.at/ !


Kalenderwoche 33: DIE SONNENBLUMEN ERBLÜHEN IN DEN AUGARTLN-HOCHBEETEN UND AUF DER WIESE VOR DEM MUWA IM BEREICH DES HUMMING ROOM 2020 !

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Sonnenblumen (lat. Helianthus annuus) aus der Familie der Korbblütler (lat. Asteraceae) heuer Zeit gelassen, mittlerweile gibt es eine Sonnenblume im Hochbeete und zwei kleinere Exemplare dieser sehr photosyntheseaktiven (= viel Kohlendioxid bindenden) Pflanzen im Bereich der Augartenwiese vor dem MUWA (https://www.muwa.at/archiv-archive/humming-room-2020/), wo 2020 das von der Musikerin und Komponistin ELISABETH HARNIK (
http://elisabeth-harnik.at/humming-room/) initiierte und gemeinsam mit der Akustikerin JAMILLA BALINT und der Architektin MILENA STAVRIC (https://www.tugraz.at/fakultaeten/architektur/aktuelles/fakultaetsnachrichten/fakultaetsnachrichten/humming-room/) realisierte Kulturjahr-Projekt HUMMING ROOM. Einige Projekte des Graz Kulturjahr 2020 wurden Corona-bedingt ins heurige Jahr verschoben, alle Informationen dazu auf www.kulturjahr2020.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KW 32: BALD MEHR GRÜN RUND UM DAS MUWA!!!


Dank der Initiative von Bezirksvorsteher KLAUS STROBL wird es demnächst mehr Grün rund um das Museum der Wahrnehmung MUWA www.muwa.at geben! Parkplätze, welche ohnedies als Grünfläche ausgewiesen sind, werden entsiegelt und Bäume gepflanzt. Umgesetzt wird dieses Vorhaben von der Abteilung https://www.graz.at/cms/beitrag/10020476/7757216/Abteilung_fuer_Gruenraum_und_Gewaesser.html, geleitet von DI ROBERT WIENER. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung bzw. zur Erweiterung städtischer Grünflächen geleistet. Der Grazer berichtete in seiner Ausgabe vom 25. Juli 2021 darüber. https://grazer.at/

KLAUS STROBL hat 2017 das Bezirksprojekt CAFÉ JAKOMINI www.cafejakomini.at initiiert und gemeinsam mit dem MUWA-Team kuratiert und viele Projekte und Veranstaltungen im Einwohner*innen-stärksten Grazer Bezirk Jakomini mit zahlreichen Kooperationspartner*innen umgesetzt.

2021 wurde beispielsweise das AuGartln vor dem MUWA www.muwa.at/cafe-jakomini/café-jakomini-2021-augartln vergrößert. Zu den sieben bestehenden Hochbeeten wurden zwei neue hinzugefügt. Durch diese Urban-Gardening-Initiativen entstehen in der Stadt zusätzliche wichtige Micro-Grünräume, die das Klima positiv beeinflussen und zudem die Ernte-Ergebnisse - aktuell können Physalis, Ackerrettich, Baumspinat, Cherry-Tomaten, Erdbeeren, Kräuter oder Zucchini  geerntet werden - für alle nutzbar machen. Auch heuer unterstützte pro mente Steiermark https://www.promentesteiermark.at/ das AuGartln erneut! Weiters steht heuer die erfahrene Stadtgärtnerin ANDREA BREITHUBER https://werkstatt.mohoga.com/ mit vielen Tipps und Ideen zur Seite!

Wie vielfältig dieses Bezirksprojekt CAFÉ JAKOMINI ist, zeigt u.a. der gerade entstehende Film IM JAKOTOP https://jakotop.at/ des bekannten Grazer Autors und Regisseurs MARKUS MÖRTH  http://www.markusmoerth.com/. IM JAKOTOP ist ein Projekt des Kulturjahr 2020 www.kulturjahr2020.at, das Pandemie-bedingt aufgrund zahlreicher notwendiger Verschiebungen bis ins heurige Jahr fortgeführt wird. Wir informieren Sie zeitgerecht, wann der Film zu sehen sein wird!


NICHT VERGESSEN: IN KALENDERWOCHE 31 BIETET DAS CAFÉ JAKOMINI VOR DEM MUWA AM 7. AUGUST DIE NÄCHSTE HEIMGARTENWERKSTATT !
Nach dem Hochbeete-Bauen, dem Bepflanzen und dem Beschriften der Pflanzen und Kräuter folgt nun die nächste Heimgartenwerkstatt unter dem Motto "Ungeziefer bekämpfen". Diese Heimgartenwerkstatt findet direkt vor dem MUWA bei den neun Hochbeeten statt!
ANDREA BREITHUBER, erfahrene Gärtnerin im Bezirk Jakomini - https://werkstatt.mohoga.com/ - verrät im Rahmen dieser Werkstatt ihre Tipps zur wirksamen Schädlingsbekämpfung mit natürlichen Mitteln, die für den Verzehr der Ernte-Produkte bedenkenlos sind.
Anmeldung für die Heimgarten-Werkstatt am 7. August 2021, telefonisch unter 0660 1621695 oder per E-Mail willkommen@nachbarschaftszentrum-cafejakomini.at
Mehr Informationen zu allen Werkstätten des Nachbarschaftszentrum Café Jakomini in der Conrad-von-Hötzendorfstraße 72: https://nachbarschaftszentrum-cafejakomini.at/
Es gibt auch einiges nachzulesen im aktuellen Quartalsbericht über die stattgefundenen Werkstätten im Nachbarschaftszentrum: https://nachbarschaftszentrum-cafejakomini.at/2021/06/27/der-aktuelle-quartalsbericht-ist-soeben-erschienen/

Ernten ist angesagt in Kalenderwoche 30 in den CAFÉ JAKOMINI-Hochbeeten vor dem MUWA!
Das AuGartln entwickelt sich auch heuer wird hervorragend, derzeit kann vieles geerntet werden: Erdbeeren, Paradeiser, Andenbeeren (Physalis), Ackerrettich, Rhabarber, Baumspinat, Rucola, Steinpilzthymian oder Zucchini! Für guten Duft sorgt der heuer besonders gut gedeihende Lavendel!
Das AuGartln kann von allen genutzt - gejätet, gegossen oder geerntet - werden!
Wir freuen uns auf Rückmeldungen: Was sind Ihre bevorzugten Gemüsesorten, Früchte oder Kräuter? Genießen Sie gerne vor Ort oder verkochen Sie das Geerntete?

 

WAS TUT SICH IN KALENDERWOCHE 29 IN DEN CAFÉ JAKOMINI AUGARTLN-HOCHBEETEN VOR DEM MUWA? TOMATEN-ERNTE UND DIE WILDE KARDE UND EIN VERANSTALTUNGSTIPP!

 

Langsam beginnt die Tomaten-Ernte, insbesondere die Cherry-Tomaten - in den AuGartln-Hochbeeten gibt es rote und gelbe Cherry-Tomaten - laden zum Naschen ein! Die Tomate (Solanum lycopersicum) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und damit eng mit anderen Speisegewächsen wie der Kartoffel (Solanum tuberosum) - heuer erstmals in einem der Hochbeete vertreten - der Paprika (Capsicum) und der Aubergine (Solanum melongena) verwandt, aber auch mit Pflanzen wie der Tollkirsche, der Alraune, der Engelstrompete, der Petunie oder dem Tabak (Nicotiana).

Zwei Exemplare der Wilden Karde (Dipsacus fullonum) wachsen unmittelbar neben den Hochbeeten vor dem MUWA direkt aus den Zwischenräumen des Kopfsteinpflasters.
Die zweijährige krautige Pflanze errreicht Wuchshöhen bis zu 1,50 Meter. Die ganze Pflanze ist mit spitzen Stacheln übersät wie auch die Stängel. Die Grundblätter sind kurzgestielt und in einer Rosette angeordnet. Die Blütezeit reicht von Juli bis August. Die bei einer Länge von 5 bis 8 cm eiförmig-länglichen, walzenförmigen, köpfchenförmigen Blütenstände sind von stacheligen, auffallend unterschiedlich langen und bogig aufsteigenden Hüllblättern umgeben. Die Blüte ist blau. Die vom Kelch gekrönten Früchte sind häutige, einsamige Nüsse. Man nennt die Wilde Karde auch Zisternenpflanze, weil die gegenständigen, unten verwachsenen Blätter ein Wassersammelbecken bilden, der als Aufkriechschutz gegen Ameisen interpretiert wird. Möglicherweise stellt Insektenfang und Ansiedlung von Kleinlebewesen eine zusätzliche Stickstoffversorgung dar. Es handelt sich um einen typischen Tierstreuer, denn Tiere bleiben an allen stacheligen Pflanzenteilen, besonders aber an den Fruchtständen hängen. Die Früchte werden von den elastischen Spreublättern sowie durch den Rückschlag der ganzen Pflanze meterweit fortgeschleudert. Auch Windausbreitung und Bearbeitungsverbreitung, beispielsweise durch Stieglitze, findet statt. Ursprüngliche Vorkommen besitzt die Art in Marokko, Algerien, Tunesien, Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Slowenien, Sardinien, Korsika, Sizilien, Malta, auf der Balkanhalbinsel, in Irland, Großbritannien, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Österreich, Ungarn, Polen, Belgien, Niederlande, Schweiz, Rumänien, Moldawien, Ukraine, in der Türkei, Syrien und im Libanon, aber auch im Kaukasusraum und in Georgien.

Die Stockrose (Alcea rosea) - vorgestellt in unserem Newsletter vergangene Woche - entwickelt immer mehr Blüten und wird fleißig besucht von Hummeln!

 

(Informationen: Wikipedia)

 

>>> VERANSTALTUNGSTIPP: Am Samstag, 24. Juli 2021 findet von 15.00 bis 18.00 Uhr im Nachbarschaftszentrum Café Jakomini, Conrad-von-Hötzendorfstraße 72, eine Werkstatt zum Thema "Pflanzenschilder basteln" unter der Anleitung der Gärtnerin ANDREA BREITHUBER statt! Anmeldung an willkommen@nachbarschaftszentrum-cafejakomini.at oder telefonisch unter 0660 1621695!


DIE PRACHTVOLLE STOCKROSE IN DEN CAFÉ JAKOMINI AUGARTLN-HOCHBEETEN VOR DEM MUWA IN KALENDERWOCHE 28!

Die Stockrose (Alcea rosea), auch Stockmalve, Pappelrose, Bauernrose oder Garten-Stockrose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Die zweijährige bis kurzlebige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 1 bis 2, selten bis zu 3 Meter. Die oberirdischen Pflanzenteile besitzen meist Sternhaare, der Stängel ist kräftig, aufrecht, kaum verzweigt und intensiv behaart. Die Blüten stehen einzeln oder zu mehreren in den oberen Blattachseln und in einem endständigen ährigen Blütenstand. Die Blütenkrone weist einen Durchmesser von 6 bis 10 cm auf. Es gibt zahlreiche Sorten der Stockrose mit einfachen und gefüllten Blüten in unterschiedlichen Farben. Die Blütezeit reicht je nach Standort von Februar bis Oktober. Die Blüten der Stockrosen werden vor allem von Hummeln angeflogen und befruchtet. Die Stockrose stammt möglicherweise vom Balkan oder aus Süditalien. Meist als Zierpflanze angebaut, in seltenen Fällen auch als Heil- und Färbepflanze. Zur Farbstoffgewinnung werden nur die schwarz-roten Varianten verwendet. Aufgrund der in der Stockrose enthaltenen Gerb- und Schleimstoffe ist sie in zahlreichen Hustentee-Mischungen enthalten.

(Informationen: www.biologie-seite.de)


 

WAS GEDEIHT BESONDERS IN DER HEISSEN KALENDERWOCHE 27 IN DEN CAFÉ JAKOMINI AUGARTLN-HOCHBEETEN VOR DEM MUWA?

Die Zucchini (lat. Cucurbita pepo) gehört zur Pflanzenfamilie der Kürbisgewächse (lat. Cucurbitaceae). Sie gedeiht heuer wiederum sehr gut, wird fleißig geerntet und entwickelt immer wieder neue Blüten, unter welchen sich dann die Zucchini bildet. Bei diesem Kürbisgewächs können sowohl die Blüten als auch die Zucchini verzehrt werden.

Der Rhabarber
(Rheum rhabarbarum) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Es handelt sich um eine sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die bis zu 2 m hoch wird. Im Freiland erfolgt die erste Ernte im zweiten Jahr nach dem Setzen. Die Kultur dauert meist fünf bis sechs Jahre. Die geschälten oder ungeschälten Blattstiele dieser Nutzpflanze werden unter anderem zu Kompott, Konfitüren, Kuchen und auch zu Saft verarbeitet. In den Hochbeeten ist der Rhabarber heuer erstmalig vertreten.

Der Baumspinat (Chenopodium giganteum), auch Riesengänsefuß genannt, gewinnt an Höhe im Hochbeet. Es handelt sich um eine Pflanzenart aus der Gattung der Gänsefüße (Chenopodium), der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae), der Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales) zuzurechnen. Die einjährige, krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen bis zu 3 Meter. Auffällend sind rötlich-grünen oder rötlich-purpurfarbenen jungen Blätter und die kräftigen Stängel ähnlicher Färbung. Die Blätter des Baumspinats können wie Spinat (Spinacia oleracea) zubereitet werden oder auch als Salat gegessen werden, aufgrund des Saponine und Oxalsäure-Gehaltes allerdings nur in Maßen.

(Informationen: Wikipedia)


 

KW 26: WAS TUT SICH IN KALENDERWOCHE 26 IN DEN AUGARTLN-HOCHBEETEN VOR DEM MUWA?

Die Kapstachelbeere (Physalis peruviana), eine Pflanzenart aus der Gattung der Blasenkirschen in der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), gedeiht wiederum sehr gut und derzeit können laufend Früchte geerntet werden. Sobald sich die Lampion-Hülle bräunlich verfärbt und trocken wird und abfällt, kann die Beere im Inneren genossen werden.

Die Rosen (Rosa) sind die namensgebende Pflanzengattung der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Gattung umfasst je nach Auffassung des Autors 100 bis 250 Arten. Diese bilden durch ihre typischen Merkmale Stacheln, Hagebutten und unpaarig gefiederte Blätter eine sehr gut abgegrenzte Gattung. Es sind Sträucher mit meist auffälligen, fünfzähligen Blüten. Rosen spielen in vielen Kulturen eine bedeutende Rolle, in Persien gibt es seit Jahrtausenden Rosengärten (gulistane), in denen besonders Rosen mit gefüllten und stark duftenden Blüten wie Rosa gallica und Rosa damascena gezogen wurden. In Persien hat wahrscheinlich auch die Rosenölgewinnung ihren Ursprung.

Das Einjährige Berufkraut (Erigeron annuus), auch Weißes Berufkraut oder Feinstrahl genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Berufkräuter (Erigeron) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). 1753 erstmals von Carl von Linné veröffentlicht, hat es sich im 18. Jahrhundert als Neophyt in Europa eingebürgert. In der Schweiz wurde es aufgrund seines Ausbreitungspotenzials und der Schäden in den Bereichen Biodiversität, Gesundheit bzw. Ökonomie in die Schwarze Liste der invasiven Neophyten aufgenommen. Dieser Neophyt sich im Blumen-Hochbeet einen Platz erobert.

(Informationen: Wikipedia)


 

KW 25: NEUES VON DER FLORA AUS DEN CAFÉ JAKOMINI AUGARTLN-HOCHBEETEN VOR DEM MUWA !

Die Kapuzinerkresse - Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae) innerhalb der Ordnung der Kreuzblütlerartigen (Brassicales) - ist eine ein- bis mehrjährige, krautige Pflanze, mit niederliegenden oder rankenden Stängeln und Blüten in leuchtenden Gelb-, Orange- und Rottönen. Der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde hat die Kapuzinerkresse zur Arzneipflanze des Jahres 2013 gekürt, aufgrund der medizinisch bedeutenden Inhaltsstoffe der Kapuzinerkresse, welche sich in Untersuchungen wirksam im Kampf gegen Bakterien, Pilze und Viren erwiesen haben. Zu den Inhaltsstoffen gehören beispielsweise die antibiotisch wirksamen Senföle. Junge Blätter können als Zutat für Salate verwendet, ebenso wie die essbaren Blüten. Geschlossene Knospen sowie unreife Samen eignen sich zum Einlegen in Essig und Salzlake und können damit als Kapernersatz gegessen werden.

Die Kapstachelbeere (Physalis peruviana), eine Pflanzenart aus der Gattung der Blasenkirschen in der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), gedeiht auch heuer sehr gut. Einige Kapstachelbeeren konnten bereits geerntet werden. Sobald sich die Lampion-Hülle bräunlich verfärbt und trocken wird, kann die Frucht im Inneren genossen werden.

Die Paradeiser versprechen weiterhin eine hervorragende Ernte, sowohl die größeren als auch die kleinen Kirschparadeiser. Die Tomate (Solanum lycopersicum), in Teilen von Österreich sowie in Südtirol auch der Paradeiser genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Damit ist sie eng mit anderen Speisegewächsen wie der Kartoffel (Solanum tuberosum), der Paprika (Capsicum) und der Aubergine (Solanum melongena) verwandt, aber auch mit Pflanzen wie der Tollkirsche, der Alraune, der Engelstrompete, der Petunie oder dem Tabak (Nicotiana).

(Informationen: Wikipedia)


 

KW 24: DER ERDAPFEL IM CAFÉ JAKOMINI AUGARTLN-HOCHBEET VOR DEM MUWA UND EIN VERANSTALTUNGSTIPP !

Die Kartoffel (Solanum tuberosum), in Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz auch als Erdapfel, Erdbirne, Grundbirne, Bauerntrüffel, Potaten (nur im Plural) und weiteren Regionalnamen bekannt, ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Im allgemeinen Sprachgebrauch werden mit Kartoffeln meist die im Boden heranwachsenden Knollen bezeichnet, mit denen die Pflanze sich vegetativ vermehrt.

Das Wort Kartoffel (im 17. Jahrhundert noch Tartuffel) leitet sich von tartufolo ab, dem italienischen Wort für Trüffel, das wiederum abgeleitet ist von lateinisch terrae tuber („Erdknolle“). Die nur entfernt verwandte Süßkartoffel (Ipomoea batatas) bekam ihren Namen wegen der ähnlichen Verwendung und des ähnlichen Aussehens der Knollen.

Die Samen werden in tomatenähnlichen Beeren gebildet, welche, wie alle grünen Teile der Pflanze und die Keime der Knolle, für Menschen leicht giftig sind. Weltweit gibt rund 7000 Kartoffelsorten,  jährlich werden etwa 376 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet. Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Welt, dient aber auch als Futtermittel und Industrierohstoff.

Kartoffeln werden nach ihren Kocheigenschaften von festkochend, vorwiegend festkochend bis mehlig kochend unterschieden und weiters auch aufgrund ihres Stärkegehaltes, der Schalenfarbe (gelb, rot, blau, violett), der Fleischfarbe (weiß, hellgelb, gelb, blau-violett, violett, rosa), der Knollenform (lang, oval, rund, nierenförmig) und der Schalenbeschaffenheit (glatt, rau).

MUWA-Veranstaltungstipp: Im Rahmen des Werkstattangebotes des Nachbarschaftszentrum Café Jakomini findet am Samstag, 19. Juni 2021 (15.00-18.00 Uhr) das Hochbeete-Bauen im Nachbarschaftszentrum Café Jakomini in der Conrad-von-Hötzendorfstraße 72 statt - unterstützt von pro mente Steiermark! Eine Anmeldung per E-Mail an willkommen@nachbarschaftszentrum-cafejakomini.at oder telefonisch unter 0660 1621695 ist erforderlich! Wie gut Erdäpfel in Hochbeeten gedeihen, zeigen die Fotos! Die Gartenwerkstatt wird geleitet von den Gärtnerinnen LUISE MARCHLER und ANDREA BREITHUBER.

Übrigens: Das Gras im Rasenbereich vor dem MUWA wird derzeit nicht gemäht, und zwar auf Ersuchen von Café Jakomini-Initiator KLAUS STROBL gemeinsam mit dem MUWA-Team, um eine besonders vielfältige Blütenpracht zu erhalten, die Insekten entgegen kommen soll. Besonders üppig wachsen die Pflanzen und Gräser heuer wieder am MUWA-Flachdach, u.a. der bei Bienen und Hummeln beliebte Wiesenklee (Trifolium pratense), auch Rotklee genannt, eine Pflanzenart aus der Gattung Klee (Trifolium) in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae).

(Informationen: Wikipedia)


 

KW 23: NEUIGKEITEN AUS DEN CAFÉ JAKOMINI AUGARTLN-HOCHBEETEN VOR DEM MUWA !

Die Zucchini
(Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina) gehören zur Pflanzenfamilie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Sie ist eine Zuchtform des ursprünglich in Amerika beheimateten Gartenkürbis, der in der Neuzeit nach Europa gelangte und aus dem in Italien die Zucchini gezüchtet wurde. Der französische Botaniker Charles Victor Naudin beschrieb die Zucchini 1856 erstmals. Zucchinifrüchte können roh, gekocht, gegrillt und gebraten gegessen werden. Die sehr großen gelben Blüten sind ebenfalls für den Verzehr geeignet und gelten als Delikatesse. Zucchini enthalten, wie andere Kürbissorten auch, viel Wasser, sind kalorienarm, vitaminreich und leicht verdaulich. Zucchini werden in der Regel unreif geerntet, wenn die Früchte etwa 15 bis 30 Zentimeter lang sind und etwa 100 bis 300 Gramm wiegen. Sie sind bis zu 12 Tage haltbar. Lässt man sie ausreifen, bilden sie ein holziges Gewebe unter der Schale und sind dann mehrere Monate haltbar und können als Wintergemüse wie Kürbisse zubereitet werden.

Als optische Pracht erweist sich der aktuell in voller Blüte befindliche Salbei
(Salvia) - eine Pflanzengattung in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), die weltweit fast auf allen Kontinenten, ausgenommen Antarktika und Australien, verbreitet ist. Mit mehr als 900 Arten ist der Salbei die zwanzigste unter den artenreichsten Gattungen der bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliopsida, Angiospermen). Viele Arten werden seit dem Altertum als Heilpflanzen genutzt.

Die
Kapstachelbeere (Physalis peruviana), auch Andenbeere genannt, ist heuer in zwei Formen in den Hochbeeten vertreten, die kleinere, jedoch sehr ertragreiche Physalis trägt bereits die Früchte in den Lampions. Sobald die Lampion-förmigen Kelchhüllen gelb-braun werden oder mitsamt den Früchten abfallen sind diese genussreif.

Junge Schoten mit feiner Schärfe hat bereits der
Acker-Rettich (Raphanus raphanistrum) gebildet. Diese können roh verzehrt werden und erinnern ein wenig an die klassischen Radieschen. Die Pflanzenart aus der Gattung Rettiche (Raphanus) innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) gedeiht auch heuer sehr gut in einem der Hochbeete sowie auch außerhalb zwischen den Pflastersteinfugen! Die heurige Saat wurde aus den getrockneten Samen der Schoten des Vorjahres gezogen.

Zwei bis drei kräftige Sonnentage benötigen noch die Ananas-Erdbeeren (Fragaria) für einen fruchtig-süßen Geschmack!

Auch die Paradeiser
(Solanum lycopersicum) blühen bereits. Die Blütenstände der heuer angepflanzten Kirschparadeiser bestehen aus bis zu fünfzehn, gelben Blüten. Die Fruchtform der Paradeiser bietet insgesamt eine große Vielfalt, sie kann rund und glatt, flachrund und glatt, flachrund und faltig, herzförmig, oval oder Pflaumen- oder Birnen-förmig (z. B. Kirschtomate), länglich oder sogar aus mehreren Einzelteilen bestehend, wie beispielsweise die sogenannte Reisetomate.  

                                                                                      (Quelle: Wikipedia)


 

KW21: IN MEHREREN CAFÉ JAKOMINI AUGARTLN-HOCHBEETEN VOR DEM MUWA VERTRETEN: DIE ZWIEBEL

Die Zwiebel (Allium cepa) ist eine sehr sortenreiche Kulturpflanze, die in Österreich und Bayern auch Zwiebellauch, Bolle, Zipolle, Speisezwiebel, Küchenzwiebel, Gartenzwiebel, Sommerzwiebel, Hauszwiebel oder Gemeine Zwiebel genannt wird. Sie ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch (Allium), wobei der Ausdruck Zwiebel sowohl die Pflanzenart als auch ihren verkürzten Spross, das typische unterirdische Speicherorgan, das auch von anderen Pflanzenarten gebildet wird, bezeichnet. 

Die Küchenzwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird schon seit mehr als 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert. Bei den alten Ägyptern wurden Zwiebeln den Göttern als Opfergabe gereicht, waren eine Art Zahlungsmittel für die beim Pyramidenbau eingesetzten Arbeiter und wurden den Toten als Wegzehrung für die Reise ins Jenseits beigelegt. Davon zeugen die im Grab des Tutanchamun gefundenen Zwiebelreste.

Durch den Verzehr von frischen Zwiebeln konnten anitbakterielle, den Blutdruck,
die Blutfette und den Blutzucker schwach senkende Wirkungen nachgewiesen werden.

(Quelle Wikipedia)

In mehreren Hochbeeten vor dem MUWA wurde sie eingepflanzt, unter anderem auch um Schädlinge abzuhalten, beispielsweise im Beet der Erdbeeren
(Fragaria).


 

KW 20: NEUES AUS DEN CAFÉ JAKOMINI HOCHBEETEN VOR DEM MUWA UND EIN VERANSTALTUNGSTIPP IM NACHBARSCHAFTSZENTRUM CAFÉ JAKOMINI!


Seit kurzem ist die Ringelblume (Calendula officinalis) auch in einem der Hochbeete vertreten. Die Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) besticht durch ihre kräftige Farbe und wird in der Heilkunde (z. B. zur Salbenherstellung) verwendet.

Die Echte Kamille (Matricaria chamomilla L.) ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die ursprünglich in Süd- und Osteuropa verbreitete Art ist heute praktisch in ganz Europa heimisch. Sie ist eine Heilpflanze, die vor allem bei Magen- und Darmbeschwerden sowie bei Entzündungen Verwendung findet.

Die Erdbeeren (Fragaria) bilden bereits zahlreiche Früchte, die jedoch noch Sonne zum Reifwerden benötigen.

(Quelle Wikipedia)


MUWA-Empfehlung: Die erfahrene Stadtgärtnerin ANDREA BREITHUBER https://werkstatt.mohoga.com/ gibt am 1. Juni 2021 (15.00-18.00 Uhr) im Nachbarschaftszentrum Café Jakomini in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße 72 Tipps für einen eigenen Kräutergarten am Balkon oder am Fensterbrett und wie man schmackhafte Gewürzmischungen herstellen kann. Anmeldung erforderlich an willkommen@nachbarschaftszentrum-cafejakomini.at


Nahrung für die Bienen in den AuGartln-Hochbeeten vor dem MUWA !
20. Mai 2021 Weltbienentag !
Einige Pflanzen in den Hochbeeten vor dem MUWA werden gern von Bienen (Apiformes oder Anthophila) besucht, z. B. der Storchschnabel aus der Gattung der Pflanzenfamilie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae).

 

 

BLÜTENPRACHT IN KALENDERWOCHE 20 IN DEN CAFÉ JAKOMINI AUGARTLN-HOCHBEETEN VOR DEM MUWA!

Zahlreiche Gemüsepflanzen, Kräuter und Blumen haben in den letzten Tagen in den AuGartln-Hochbeeten vor dem MUWA zu blühen begonnen.

Die Storchschnäbel oder Geranien sind mit 380 bis 430 Arten die artenreichste Gattung der Pflanzenfamilie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Sie sind auf allen Kontinenten verbreitet.

Acker-Rettich (Raphanus raphanistrum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Rettiche (Raphanus) innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Die Fruchtreife der Schoten erstreckt sich von August bis Oktober. Die Samen können zu Senf verarbeitet werden, sie sind langlebig (20–30 Jahre) und ölreich (40–45 %). Die Samen des Ackerrettichs in den Hochbeeten wurden letztes Jahr gesammelt und wurden heuer eingesetzt!

Der Rosmarin (Salvia rosmarinus oder Rosmarinus officinalis) ist eine Art der Gattung Salvia und ein immergrüner Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). In der Naturheilkunde wird Rosmarin innerlich als Tee u.a. zur Kreislaufanregung, äußerlich zur Steigerung der Durchblutung angewendet. Der intensive, aromatische Geruch und ein harziger, leicht bitterer Geschmack erinnern an Kampfer oder Eukalyptus. Rosmarin wurde aufgrund seines ähnlichen Geruches auch als Ersatz für Weihrauch verwendet.

Auch die Tomaten
(Solanum lycopersicum) blühen bereits und haben kürzlich eine Rankhilfe erhalten! Diese Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), ist eng mit anderen Speisegewächsen wie der Kartoffel (Solanum tuberosum), der Paprika (Capsicum) und der Aubergine (Solanum melongena) verwandt, aber auch mit Pflanzen wie der Tollkirsche, der Alraune, der Engelstrompete, der Petunie oder dem Tabak (Nicotiana). Das Ursprungsgebiet der Tomate ist Mittel- und Südamerika, wobei die Wildformen von Nordchile bis Venezuela verbreitet und beheimatet sind, in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erreichten sie Europa (Spanien, Italien).

Schon länger blühen die Erdbeeren (Fragaria) in den AuGartln-Hochbeeten. Zur Gattung Fragaria gehören ungefähr zwanzig Arten, meistens in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vorkommend, und verschiedene Unterarten. Aus botanischer Sicht zählt die Scheinfrucht einer Erdbeere nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelfrüchten bzw. Sammelnussfrüchten. Im Jahr 2019 wurden laut Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen weltweit 8.885.028 Tonnen Erdbeeren geerntet.

Der Frauenmantel (Alchemilla) bildet Blütenstände, richtig erblühen dürfte er in den nächsten Tagen. Die Arten dieser Pflanzengattung innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), sind ursprünglich in Europa, Asien und Afrika verbreitet und gedeihen vorwiegend im Gebirge, wo sie als Viehfutter von Weidetieren gefressen werden. Sie sind krautige bis strauchförmige Pflanzen, ihre Blüten sind klein, unscheinbar und kronblattlos. Von den etwa 1000 Arten sind rund 300 in Europa heimisch.
                                                                                                       (Quelle Wikipedia)

 


Neben vielen positiven und spannenden Erfahrungen beim AuGartln gibt es manchmal auch Überraschungen - über eine weniger liebsame berichtet Kleine Zeitung - Redakteur GERALD WINTER-PÖLSLER in der online-Ausgabe der Tageszeitung. Demnächst informieren auch wir im Newsletter ausführlich, welches Angebot geplant ist, damit die Hochbeete in ihrer vollen Pracht weiterhin von möglichst vielen Menschen betrachtet, gegossen, gejätet, beerntet oder einfach als Verweilort im Augarten genutzt werden können! Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch an den Hochbeeten vor dem MUWA!

 

 


FÜLLE IN DEN CAFÉ JAKOMINI AUGARTLN-HOCHBEETEN VOR DEM MUWA

 

Die AuGartln-Saison startete im April mit dem Aufstellen zwei neuer Hochbeete und dem Bepflanzen! Eine Vielzahl an Kräuter-, Gemüse- und Obstpflanzen sind in den Hochbeeten zu finden, wie auch essbare Blumen.

 


 

NEUES AUS DEN HOCHBEETEN VOR DEM MUWA IN KALENDERWOCHE 18: NEUANKÖMMLINGE ROSMARIN, SCHNITTLAUCH UND KRIECHENDER GÜNSEL / ZWIEBELSPITZEN TREIBEN SCHON AUS! 

In den AuGartln-Hochbeeten vor dem MUWA gedeiht und blüht es bereits - in Kalenderwoche 18 widmen wir uns den Neuankömmlingen Rosmarin, Schnittlauch und Kriechender Günsel und werfen einen Blick auf die bereits austreibenden Spitzen der roten und weißen Steckzwiebel.


ROSMARIN (Salvia rosmarinus = Rosmarinus officinalis) ist ein immergrüner Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), der buschig verzweigt eine Größe von 9,5 bis 2 Meter erreichen kann.
Bekannt in der mediterranen Küche Italiens und Frankreichs in Gewürzmischungen bereichert das intensiv aromatische Gewürz beispielsweise Erdäpfel- oder Zucchini-Gerichte.

SCHNITTLAUCH (Allium schoenoprasum) wird auch Graslauch, Binsenlauch, Brislauch, Grusenich, Jakobszwiebel oder Schnittling genannt und gehört zur Gattung Lauch (Allium). Als Gewürz mit feiner scharfer Note ist Schnittlauch eine häufig vorkommende Kulturpflanze, die zu den Bienentrachtpflanzen gezählt wird, also jenen Pflanzen, die aufgrund ihres reichhaltigen Angebots an Nektar und Pollen besonders gerne von Honigbienen angeflogen werden.

Der KRIECHENDE GÜNSEL (Ajuga reptans), eine Pflanzenart aus der Gattung Günsel (Ajuga) innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), ist eine ausdauernde krautige Pflanze, mit Wuchshöhen bis zu 30 cm. Sie besitzt ein kurzes, kräftiges Rhizom und lange Ausläufer, weist einen aufrechten, vierkantigen Stängel auf und ist im oberen Bereich ringsum flaumig behaart. Der hauptsächlich in Europa, Nordafrika bis zum Kaukasus und zum Iran beheimatete Kriechende Günsel wird auch als Heilpflanze verwendet.

Die ZWIEBEL (Allium cepa), eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch (Allium) ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird schon seit mehr als 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze angebaut. Im alten Ägypten wurden den Göttern Zwiebeln als Opfergabe gereicht, waren ein Zahlungsmittel für die beim Pyramidenbau eingesetzten Arbeitenden und wurden den Toten als Wegzehrung für die Reise ins Jenseits beigegeben, wie Zwiebelreste im Grab des Tutanchamun gezeigt haben. Eines der traditionellen österreichischen Anbaugebiete für die Gemüsezwiebel ist die Region rund um Laa an der Thaya in Niederösterreich.
                                                                                       (Quelle: Wikipedia)


Das Café Jakomini AuGartln wurde von KLAUS STROBL initiiert und wird gemeinsam mit dem MUWA-Team betreut. Der Dank für die neuerliche Unterstützung mit beim Bepflanzen der mittlerweile neun Hochbeete geht an die Kooperationspartnerin, pro mente Steiermark GmbH https://www.promentesteiermark.at/! Das psychosoziale Dienstleistungsunternehmen pro mente steiermark GmbH "unterstützt Menschen mit psychischen Erkrankungen dabei, außerhalb einer stationären Versorgung beruflich wieder Fuß zu fassen und sich gesundheitlich zu stabilisieren."

Tipp: Wer Gemüse nicht selbst anpflanzen möchte oder kann, kann auf die hervorragenden Produkte des pro mente Gartenbaus zurückgreifen und ein Gemüsekisterl online bestellen und zustellen lassen: https://www.promentesteiermark.at/lieblingsprodukte-bequem-und-einfach-online-bestellen/

Das JAKOMOBIL, den Bauwagen vor dem MUWA, hat die Graffiti-Künstlerin STEFANIE ORTNER letztes Jahr gestaltet!

Mehr Informationen zum AuGartln nachzulesen auf der Seite des Bezirksprojektes Café Jakomini unter https://cafejakomini.at/juhuuh-die-augartln-saison-2021-ist-startklar/

Nächste Woche gibt es wieder einen aktuellen Bericht zum AuGartln vor dem MUWA!


KW 16:
CAFÉ JAKOMINI AUGARTLN STARTET MIT ZWEI NEUEN HOCHBEETEN UND JEDER MENGE FRISCH GEPFLANZTER GEMÜSESORTEN UND KRÄUTER !
In der Kalenderwoche 16 wurden die beiden neuen Hochbeete für das Café Jakomini AuGartln 2021 vor dem MUWA hergestellt von Café Jakomini Kooperationspartner pro mente Steiermark https://www.promentesteiermark.at/, von Tischler EWALD KREUZER und seinem Team - angeliefert und gemeinsam mit dem Gartenbau-Team, geleitet von SIEGFRIED KNAPP, mit Erde - gemischt mit veganem Bio-Dünger - befüllt. Auch die bestehenden sieben Hochbeete wurden für das Bepflanzen vorbereitet, zum Teil mit Erde aufgefüllt.
Das Bepflanzen der Hochbeete am 23. April erfolgte gemeinsam mit KLAUS STROBL, Café Jakomini-Initiator http://cafejakomini.at/ und SIEGFRIED KNAPP, Fachtrainer bei pro mente Steiermark. Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf cafejakomini.at/juhuuh-die-augartln-saison-2021-ist-startklar/
Neu in den Hochbeeten ist heuer der Baumspinat (Chenopodium giganteum), auch Riesengänsefuß genannt. Es handelt sich um eine Pflanzenart aus der Gattung der Gänsefüße (Chenopodium), der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae), der Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales) zuzurechnen.
Die einjährige, krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen bis zu 3 Meter, weist eine aufrecht Sprossachse auf und ist im oberen Teil stark verzweigt. Auffällend sind rötlich-grünen oder rötlich-purpurfarbenen jungen Blätter und die kräftigen Stängel ähnlicher Färbung.
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Baumspinats liegt vermutlich im Himalaya, in Indien und Nepal. Nach der Verbreitung in China und in Südostasien, wo er als Gemüsepflanze in Gärten kultiviert wurde und wird, gelangte sie bis nach Europa, vorwiegend in die Mittelmeerregion.
In der Küche können die Blätter des Baumspinats wie Spinat (Spinacia oleracea) zubereitet werden oder auch als Salat gegessen werden. Baumspinat enthält geringe Mengen Saponine und größere Mengen Oxalsäure, sodass er in Maßen gegessen werden sollte. (Quelle: Wikipedia)
Wir danken auf diesem Weg der zweiten Geschäftsführerin BETTINA VÖGL von pro mente Steiermark https://www.promentesteiermark.at/kontakt/ für die Genehmigung der neuerlichen Unterstützung des AuGartlns!
Das psychosoziale Dienstleistungsunternehmen pro mente steiermark GmbH "unterstützt Menschen mit psychischen Erkrankungen dabei, außerhalb einer stationären Versorgung beruflich wieder Fuß zu fassen und sich gesundheitlich zu stabilisieren." (www.promentesteiermark.at)
Tipp: Wer Gemüse nicht selbst anpflanzen möchte oder kann, kann auf die hervorragenden Produkte des pro mente Gartenbaus zurückgreifen und ein Gemüsekisterl online bestellen und zustellen lassen:
Das AuGartln im Rahmen des Bezirksprojektes Café Jakomini, dem der Verein für Stadtteilarbeit, Quartierkultur und Bezirksforschung zugrunde liegt, von KLAUS STROBL initiiert und wird seit 2019 mit unterschiedlichen Aktivitäten durchgeführt.
Zahlreiche Informationen über bereits stattgefundene Aktivitäten und künftige Projekte sind zu finden auf www.muwa.at/cafe-jakomini
Das Café Jakomini mit seinem umfassenden Programm und auch einer verlinkten Seite zum, seit September 2020 eröffneten Nachbarschaftszentrum in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße 72 kann man virtuell auf der Website besuchen http://cafejakomini.at/ Bitte informieren Sie sich auf der Website über die geltenden Schutzmaßnahmen vor Ihrem Besuch vor Ort!

AUGARTLN 2021 VOR DEM MUWA
Die sieben Hochbeete vor dem MUWA werden seit 2019 vom Café Jakomini, dem Verein für Stadtteilarbeit, Quartierkultur und Bezirksforschung, gepflegt und durch unterschiedliche Aktivitäten für die Bewohner*innen ergänzt. 
> GEPLANTER PFLANZ-START AM 23.4.2021 !
Aus heutiger Sicht ist das diesjährige Bepflanzen der Hochbeete für Freitag, 23. April 2021 (ab 15.00 Uhr) geplant. Einige winterharte Kräuter und Pflanzen kann man bereits jetzt bestaunen! Wiederum unterstützt wird das AuGartln vom psychosozialen Dienstleistungsunternehmen pro mente Steiermark GmbH www.promentesteiermark.at – heuer bereits zum dritten Mal (!) - und heuer erstmals von der erfahrenen Stadtgärtnerin ANDREA BREITHUBER, Mohoga-Werkstatt https://werkstatt.mohoga.com.
> WAS SCHON GEDEIHT !
Sehr gut hat der Acker-Rettich (Raphanus raphanistrum) überwintert – zahlreiche Blätter ragen bereits aus der Erde und versprechen eine neuerliche gute Ernte wie im letzten Jahr! Der Acker-Rettich ist ein Kreuzblütler, bildet Schoten aus, die roh verzehrt – in der Schärfe etwa vergleichbar mit Radieschen - oder für Senfherstellung geerntet und getrocknet werden können.
Neu in den Hochbeeten ist die Brennnessel (Urtica), eine Pflanzengattung der Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae), von der weltweit 30 bis 70 Arten existieren. Die einjährige, krautige Pflanze kann nach Standort und Nährstoffsituation Wuchshöhen bis zu 3 Meter erreichen. Bekannt und zugleich unbeliebt ist sie aufgrund ihrer Brennhaare, bei deren Berührungen Schwellungen auf der Haut entstehen. Dieser Schutz gegen Fressfeinde ist bei jungen Pflanzen noch nicht ausgebildet. Junge Brennnesselblätter können zu schmackhaftem Spinat verarbeitet werden.
Das Bezirksprojekt Café Jakomini wurde 2017 von KLAUS STROBL inititiiert und wird in kuratorischer Zusammenarbeit mit dem MUWA-Team und zahlreichen weiteren Kooperationspartner*innen durchgeführt.
Der Bauwagen vor dem MUWA wurde von der Graffiti-Künstlerin STEFANIE ORTNER vergangenes gestaltet!