AuGartln 2021

FÜLLE IN DEN CAFÉ JAKOMINI AUGARTLN-HOCHBEETEN VOR DEM MUWA

 

Die AuGartln-Saison startete im April mit dem Aufstellen zwei neuer Hochbeete und dem Bepflanzen! Eine Vielzahl an Kräuter-, Gemüse- und Obstpflanzen sind in den Hochbeeten zu finden, wie auch essbare Blumen.

 


 

NEUES AUS DEN HOCHBEETEN VOR DEM MUWA IN KALENDERWOCHE 18: NEUANKÖMMLINGE ROSMARIN, SCHNITTLAUCH UND KREICHENDER GÜNSEL / ZWIEBELSPITZEN TREIBEN SCHON AUS! 

In den AuGartln-Hochbeeten vor dem MUWA gedeiht und blüht es bereits - in Kalenderwoche 18 widmen wir uns den Neuankömmlingen Rosmarin, Schnittlauch und Kriechender Günsel und werfen einen Blick auf die bereits austreibenden Spitzen der roten und weißen Steckzwiebel.


ROSMARIN (Salvia rosmarinus = Rosmarinus officinalis) ist ein immergrüner Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), der buschig verzweigt eine Größe von 9,5 bis 2 Meter erreichen kann.
Bekannt in der mediterranen Küche Italiens und Frankreichs in Gewürzmischungen bereichert das intensiv aromatische Gewürz beispielsweise Erdäpfel- oder Zucchini-Gerichte.

SCHNITTLAUCH (Allium schoenoprasum) wird auch Graslauch, Binsenlauch, Brislauch, Grusenich, Jakobszwiebel oder Schnittling genannt und gehört zur Gattung Lauch (Allium). Als Gewürz mit feiner scharfer Note ist Schnittlauch eine häufig vorkommende Kulturpflanze, die zu den Bienentrachtpflanzen gezählt wird, also jenen Pflanzen, die aufgrund ihres reichhaltigen Angebots an Nektar und Pollen besonders gerne von Honigbienen angeflogen werden.

Der KRIECHENDE GÜNSEL (Ajuga reptans), eine Pflanzenart aus der Gattung Günsel (Ajuga) innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), ist eine ausdauernde krautige Pflanze, mit Wuchshöhen bis zu 30 cm. Sie besitzt ein kurzes, kräftiges Rhizom und lange Ausläufer, weist einen aufrechten, vierkantigen Stängel auf und ist im oberen Bereich ringsum flaumig behaart. Der hauptsächlich in Europa, Nordafrika bis zum Kaukasus und zum Iran beheimatete Kriechende Günsel wird auch als Heilpflanze verwendet.

Die ZWIEBEL (Allium cepa), eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch (Allium) ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird schon seit mehr als 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze angebaut. Im alten Ägypten wurden den Göttern Zwiebeln als Opfergabe gereicht, waren ein Zahlungsmittel für die beim Pyramidenbau eingesetzten Arbeitenden und wurden den Toten als Wegzehrung für die Reise ins Jenseits beigegeben, wie Zwiebelreste im Grab des Tutanchamun gezeigt haben. Eines der traditionellen österreichischen Anbaugebiete für die Gemüsezwiebel ist die Region rund um Laa an der Thaya in Niederösterreich.
                                                                                       (Quelle: Wikipedia)


Das Café Jakomini AuGartln wurde von KLAUS STROBL initiiert und wird gemeinsam mit dem MUWA-Team betreut. Der Dank für die neuerliche Unterstützung mit beim Bepflanzen der mittlerweile neun Hochbeete geht an die Kooperationspartnerin, pro mente Steiermark GmbH https://www.promentesteiermark.at/! Das psychosoziale Dienstleistungsunternehmen pro mente steiermark GmbH "unterstützt Menschen mit psychischen Erkrankungen dabei, außerhalb einer stationären Versorgung beruflich wieder Fuß zu fassen und sich gesundheitlich zu stabilisieren."

Tipp: Wer Gemüse nicht selbst anpflanzen möchte oder kann, kann auf die hervorragenden Produkte des pro mente Gartenbaus zurückgreifen und ein Gemüsekisterl online bestellen und zustellen lassen: https://www.promentesteiermark.at/lieblingsprodukte-bequem-und-einfach-online-bestellen/

Das JAKOMOBIL, den Bauwagen vor dem MUWA, hat die Graffiti-Künstlerin STEFANIE ORTNER letztes Jahr gestaltet!

Mehr Informationen zum AuGartln nachzulesen auf der Seite des Bezirksprojektes Café Jakomini unter https://cafejakomini.at/juhuuh-die-augartln-saison-2021-ist-startklar/

Nächste Woche gibt es wieder einen aktuellen Bericht zum AuGartln vor dem MUWA!


KW 16:
CAFÉ JAKOMINI AUGARTLN STARTET MIT ZWEI NEUEN HOCHBEETEN UND JEDER MENGE FRISCH GEPFLANZTER GEMÜSESORTEN UND KRÄUTER !
In der Kalenderwoche 16 wurden die beiden neuen Hochbeete für das Café Jakomini AuGartln 2021 vor dem MUWA hergestellt von Café Jakomini Kooperationspartner pro mente Steiermark https://www.promentesteiermark.at/, von Tischler EWALD KREUZER und seinem Team - angeliefert und gemeinsam mit dem Gartenbau-Team, geleitet von SIEGFRIED KNAPP, mit Erde - gemischt mit veganem Bio-Dünger - befüllt. Auch die bestehenden sieben Hochbeete wurden für das Bepflanzen vorbereitet, zum Teil mit Erde aufgefüllt.
Das Bepflanzen der Hochbeete am 23. April erfolgte gemeinsam mit KLAUS STROBL, Café Jakomini-Initiator http://cafejakomini.at/ und SIEGFRIED KNAPP, Fachtrainer bei pro mente Steiermark. Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf cafejakomini.at/juhuuh-die-augartln-saison-2021-ist-startklar/
Neu in den Hochbeeten ist heuer der Baumspinat (Chenopodium giganteum), auch Riesengänsefuß genannt. Es handelt sich um eine Pflanzenart aus der Gattung der Gänsefüße (Chenopodium), der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae), der Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales) zuzurechnen.
Die einjährige, krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen bis zu 3 Meter, weist eine aufrecht Sprossachse auf und ist im oberen Teil stark verzweigt. Auffällend sind rötlich-grünen oder rötlich-purpurfarbenen jungen Blätter und die kräftigen Stängel ähnlicher Färbung.
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Baumspinats liegt vermutlich im Himalaya, in Indien und Nepal. Nach der Verbreitung in China und in Südostasien, wo er als Gemüsepflanze in Gärten kultiviert wurde und wird, gelangte sie bis nach Europa, vorwiegend in die Mittelmeerregion.
In der Küche können die Blätter des Baumspinats wie Spinat (Spinacia oleracea) zubereitet werden oder auch als Salat gegessen werden. Baumspinat enthält geringe Mengen Saponine und größere Mengen Oxalsäure, sodass er in Maßen gegessen werden sollte. (Quelle: Wikipedia)
Wir danken auf diesem Weg der zweiten Geschäftsführerin BETTINA VÖGL von pro mente Steiermark https://www.promentesteiermark.at/kontakt/ für die Genehmigung der neuerlichen Unterstützung des AuGartlns!
Das psychosoziale Dienstleistungsunternehmen pro mente steiermark GmbH "unterstützt Menschen mit psychischen Erkrankungen dabei, außerhalb einer stationären Versorgung beruflich wieder Fuß zu fassen und sich gesundheitlich zu stabilisieren." (www.promentesteiermark.at)
Tipp: Wer Gemüse nicht selbst anpflanzen möchte oder kann, kann auf die hervorragenden Produkte des pro mente Gartenbaus zurückgreifen und ein Gemüsekisterl online bestellen und zustellen lassen:
Das AuGartln im Rahmen des Bezirksprojektes Café Jakomini, dem der Verein für Stadtteilarbeit, Quartierkultur und Bezirksforschung zugrunde liegt, von KLAUS STROBL initiiert und wird seit 2019 mit unterschiedlichen Aktivitäten durchgeführt.
Zahlreiche Informationen über bereits stattgefundene Aktivitäten und künftige Projekte sind zu finden auf www.muwa.at/cafe-jakomini
Das Café Jakomini mit seinem umfassenden Programm und auch einer verlinkten Seite zum, seit September 2020 eröffneten Nachbarschaftszentrum in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße 72 kann man virtuell auf der Website besuchen http://cafejakomini.at/ Bitte informieren Sie sich auf der Website über die geltenden Schutzmaßnahmen vor Ihrem Besuch vor Ort!

AUGARTLN 2021 VOR DEM MUWA
Die sieben Hochbeete vor dem MUWA werden seit 2019 vom Café Jakomini, dem Verein für Stadtteilarbeit, Quartierkultur und Bezirksforschung, gepflegt und durch unterschiedliche Aktivitäten für die Bewohner*innen ergänzt. 
> GEPLANTER PFLANZ-START AM 23.4.2021 !
Aus heutiger Sicht ist das diesjährige Bepflanzen der Hochbeete für Freitag, 23. April 2021 (ab 15.00 Uhr) geplant. Einige winterharte Kräuter und Pflanzen kann man bereits jetzt bestaunen! Wiederum unterstützt wird das AuGartln vom psychosozialen Dienstleistungsunternehmen pro mente Steiermark GmbH www.promentesteiermark.at – heuer bereits zum dritten Mal (!) - und heuer erstmals von der erfahrenen Stadtgärtnerin ANDREA BREITHUBER, Mohoga-Werkstatt https://werkstatt.mohoga.com.
> WAS SCHON GEDEIHT !
Sehr gut hat der Acker-Rettich (Raphanus raphanistrum) überwintert – zahlreiche Blätter ragen bereits aus der Erde und versprechen eine neuerliche gute Ernte wie im letzten Jahr! Der Acker-Rettich ist ein Kreuzblütler, bildet Schoten aus, die roh verzehrt – in der Schärfe etwa vergleichbar mit Radieschen - oder für Senfherstellung geerntet und getrocknet werden können.
Neu in den Hochbeeten ist die Brennnessel (Urtica), eine Pflanzengattung der Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae), von der weltweit 30 bis 70 Arten existieren. Die einjährige, krautige Pflanze kann nach Standort und Nährstoffsituation Wuchshöhen bis zu 3 Meter erreichen. Bekannt und zugleich unbeliebt ist sie aufgrund ihrer Brennhaare, bei deren Berührungen Schwellungen auf der Haut entstehen. Dieser Schutz gegen Fressfeinde ist bei jungen Pflanzen noch nicht ausgebildet. Junge Brennnesselblätter können zu schmackhaftem Spinat verarbeitet werden.
Das Bezirksprojekt Café Jakomini wurde 2017 von KLAUS STROBL inititiiert und wird in kuratorischer Zusammenarbeit mit dem MUWA-Team und zahlreichen weiteren Kooperationspartner*innen durchgeführt.
Der Bauwagen vor dem MUWA wurde von der Graffiti-Künstlerin STEFANIE ORTNER vergangenes gestaltet!